Jazzdimensions
www.jazzdimensions.de: jazz, worldmusic, songwriting & more
home / reviews / worldmusic / 2003

Bill Frisell - "The Intercontinentals"

Der Einstieg zeigt noch eine leichte Anmutung an Western-Filmmusik, macht Bill Frisells "Americana"-Wurzeln deutlich. Doch in Folge lassen es sich der vielseitige Gitarrist und seine Mannschaft nicht nehmen, sämtliche Rahmen zu sprengen. Tatsächlich alle Kontinente übergreifend, von Afrika über Nord- und Südamerika bis hin nach Indien und Asien meint man Elemente herauszuhören. In der Tat interkontinental ...

Bill Frisell - "The Intercontinentals"

Seit zwei Jahren arbeiten die auf diesem Album vertretenen Musiker bereits zusammen. Die Mitglieder der "Intercontinentals" sind beheimatet in Südosteuropa, Afrika, Lateinamerika und den USA. All diese Musikrichtungen, Stile, Kulturen fließen hier spielerisch zusammen. Das Ergebnis ist bemerkenswert, scheint die Musik der Welt in ihrer Gesamtheit widerzuspiegeln. Die Werke von Komponisten scheinbar gegensätzlichen Ursprungs, wie Bebel Gilberto oder Boubacar Traoré stehen nicht bezugslos nebeneinander, sondern ergeben eine Einheit.

Bill Frisell hat mit diesem Projekt auf seine Weise einen Beitrag zur Völkerverständigung geleistet – oder besser gesagt: dieses Ensemble aus "Weltmusikern" hatte Vergnügen dabei, sich musikalisch aufeinander zuzubewegen. Das Ergebnis ist ein wunderschöner Gruppensound und: ob sich hier vier Kontinente wiederfinden lassen oder soundsoviel Ländermusiken, ist unwichtig: ein außergewöhnliches Album!

Carina Prange

CD: Bill Frisell - "The Intercontinentals"
(Warner/Nonesuch 7559-79661-2)

Nonesuch Records im Internet: www.nonesuch.com

Cover: Doyle Partners

© jazzdimensions2003
erschienen: 7.6.2003
   home | interviews | reviews | clubtermine | tourtermine | festivaltermine | news | links
Sitemap  |   Impressum

 
interviews
reviews
live/clubs/berlin
live/on tour
live/festivals
news
links
home
info@jazzdimensions.de
Diese Seite drucken/Print this page
Empfehlungen: