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Flook - "Rubai"

"Rubai" bietet Folk-Roots-Musik in Reinform, dies aber angenehm verbunden mit einem Stück Moderne. Gewissermaßen charakteristisch für das Konzept von Flook sind, neben Gitarre und Bouzouki, die zwei miteinander im Wettstreit liegenden Flötisten. Beide gleich versiert auf ihrem Instrument, sind dies Brian Finnegan (Tinwhistles) und Sarah Allen, die neben ihren Flöten auch das Akkordeon bedient.

Flook - "Rubai"

Die Unterteilung des Albums wurde in neun "Kapitel" vorgenommen, in der Regel aus zwei Stücken bestehend. Deren erstes, sparsam instrumentiert, dient gewissermaßen als Intro für das zweite, das dann mit vollem Gruppensound nachfolgt. Lediglich mit Hilfe der irischen Bodhrán-Trommel (John Joe Kelly), eines gelegentlichen Shakers oder HiHat-Einsatzes sowie E-Bass (als Gast Ewen Vernal) wird ein dichter, tanzbarer Klangteppich erzeugt.

Und hinzu kommt: der nahezu schlagzeugfreie folkige Ansatz der vierköpfigen britischen Band wird durch Anleihen an die Musik der Gegenwart, wie WahWah-Mandoline oder mit E-Bow gespielte E-Gitarren nicht etwa verwässert, sondern angenehm erweitert. Auf "Rubai" findet man also schnelle Rhythmuspassagen neben Zartem und Lyrischen. Aber immer ist es vor allem: Musik, die als Bandsound den Hörer über die Gefühlsebene erreicht. Hörenswert.

Carina Prange

CD: Flook - "Rubai" (Flatfish 004CD)

Flook im Internet: www.flook.co.uk

Cover: Guy Jackson Productions / Andrea Davis

© jazzdimensions2002
erschienen: 24.11.2002
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