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Coco Mbassi "Sepia"

Der Albumtitel hat seinen Ursprung in den Erinnerungen, die durch Schwarz-Weiß-Fotographien wieder hervorgekramt werden - den "sepia-colored photographs". Und tatsächlich singt Coco Mbassi von ihren ganz persönlichen Eindrücken der Welt, erzählt Geschichten aus ihrer Vergangenheit und besingt immer wieder die Existenz Gottes und die Chance, durch Religiosität die Welt zu verbessern.

Coco Mbassi - "Sepia"

Neben Sally Nyolo könnte Coco Mbassi nun die zweite in Paris lebende Kamerunerin werden, die international einen Namen hat. Ihr Debütalbum beweist ihr Können als Songwriterin und Komponistin sowie ihre enormen stimmlichen Fähigkeiten. Mit dem Einsatz polyphoner Gesänge kommt uns Coco Mbassi bei einigen Stücken gleich durch Overdubs vervielfacht entgegen, verbindet afrikanische Rhythmen und all´ jenes, was in Paris auf sie einstürzt: Jazz, Klassik und Pop.

"Sepia", das ist warme Musik, sind sanfte, manchmal vorsichtige - teilweise nur mit dem Klavier instrumentierte - Songs, oft singt Mbassi uns als "Chor" eine Story vor. Wunderschöne Lieder mit viel Herzlichkeit, der Traum von einer besseren Welt und der Anspruch, an deren Verbesserung mit Gottes Hilfe beteiligt zu sein: auch das will "Sepia" ausdrücken. Und wer in diesem Zusammenhang "Gott" nicht akzeptiert - vor den vielen gefühlvollen, positiven und sehnsuchtsvollen Songs können wir uns nicht verschließen ....

Carina Prange

CD: Coco Mbassi - "Sepia" (Tropical Music/BMG 916.881.92)

Tropical Music im Internet: www.tropical-music.com

Cover-Foto:Samuel Nja Kwa, Artwork: Katharina N. Eitel

 

© jazzdimensions2001
erschienen: 13.12.2001
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