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Delaney Davidson - "Self Decapitation"

Irgendwann auf seiner Weltreise ist der Australier Delaney Davidson in Zürich hängen geblieben. Folgerichtig heißt der erste Song auf Davidsons Debüt auch "Around the World" und klingt mit seinem stürmischen Bläserarrangement wie ein bulgarischer Blues.

Delaney Davidson - "Self Decapitation"

Mordballaden und Gespenstergeschichten sind die zentralen Themen bei Davidson. Seine Musik hat etwas Altertümliches, taumelt irgendwo zwischen Kirmes und Zirkus hin und her, sodass einem schwindelig werden kann. Im Grunde handelt es sich dabei vor allem um elektrifizierten Blues.

Trotz der Schwermut, die viele der Songs auf "Self Decapitation" geprägt hat, schwingt immer eine Zigeunerjazz-Beseeltheit mit, die vor zu viel Lebensüberdruss schützt. Stattdessen findet sich auf "Self Decapitation" vor allem faszinierende, mitreißend-morbide Rockmusik. Was gibt es auch anderes zu erwarten, wenn es bereits im Albumtitel um Selbstenthauptung geht?

Michael Freerix

CD: Delaney Davidson - "Self Decapitation" (Voodoo Rhythm VR 1258/VRCD 58)

Delaney Davidson im Internet: www.myspace.com/delaneyfdavidson

Voodoo Rhythm im Internet: www.voodoorhythm.com

Cover: Romain Etienne/Märt Infanger

© jazzdimensions 2011
erschienen: 25.4.2011
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