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Maria Taylor - "Lady Luck"

Irgendwo zwischen dem, was man mal New Romantic nannte, der Mystik einer Kate Bush und klassischen Singer/Songwriter-Elementen gepaart mit Folk bewegt sich Maria Taylor mit ihrem neuen Album "Lady Luck".

Maria Taylor - "Lady Luck"

Sofort das erste Stück belegt, dass sie allerdings auch bewusst Bewegteres abliefern wollte. Vermutlich, um den Stempel des Individualismus noch klarer abzuzeichnen. Diese ganze Melange macht Sinn, ist aber nicht immer sofort wirkungsvoll. Mitunter ertappe ich mich dabei, dass mir Teile des zehn Stücke langen Werkes trotz Elementen wie wunderschöner Streicher (wie bei "Broad Daylight"), irgendwie egal sind. Teils wirkt das zur zweiten Hälfte auch mal an Enya angelehnte Werk stilistisch unentschlossen. Auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass ja eben genau das den Stil Taylors ausmachen soll.

Die überwiegend von Maria Taylor selbst geschriebenen Songs leben trotzdem vom individuellen Genremix, denn ihre Stimme ist zwar zielsicher, aber nicht die voluminöseste. Was ebenfalls keine echte Kritik sein kann und soll. Waren doch die größten Stars wie etwa Diana Ross oft klare Kopfstimmen.

Ein eigenwilliges Album, das zugleich sanftmütig ist. Beim letzten Stück "Cartoons And Forever Plans" haucht als Ritterschlag REMs Michael Stipe noch ein paar Vocals ins Gebälk. Gemischte Gefühle.

Michael Arens

CD: Maria Taylor - "Lady Luck" (Nettwerk Prod. 5 037703 228627)

Maria Taylor im Internet: www.maria-taylor.com

Nettwerk Productions im Internet: www.nettwerk.com

Cover: n.n.

© jazzdimensions 2009
erschienen: 5.11.2009
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