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Rudy Rotta - "Winds of Louisiana"

Rudy Rotta, der als Purist keinerlei Effektgeräte einsetzt und dennoch einen derart fetzigen, individuellen Gitarrensound hat, ist auf seinem Instrument ein absoluter Crack. Gemeinsam mit seiner Band stürzt er sich bei diesem Album voll Leidenschaft in die Welten des Funk, Soul, Blues und Rock.

Rudy Rotta - "Winds of Louisiana"

Rottas wandlungsfähige, leidenschaftliche Stimme bringt die Songtexte von Deborah Cooperman zum Klingen, so dass man durchlebt, was der Mann da singt – er überzeugt mit seiner Stimme ganz einfach. Erzählt Rotta in "Winds of War" beispielsweise die Geschichte des jungen Mannes, der zum Militär eingezogen wird und der genau weiß, was ihn erwartet, ist Mitleiden angesagt. Bei "Leave me alone" steht dann totaler Bluesrock mit der nötigen Portion "Laß' mich doch in Ruhe"-Wut im Vordergrund. Rottas Stimme fährt einem hier geradezu ins Mark.

Nahezu überflüssig zu sagen, dass der Sound dieses Albums kraftvoll rüberkommt, die Musik nur so fetzt – Rotta und seine Mannen leisten auch instrumental ganze Arbeit, seine Kompositionen bieten die Grundlage für den Drive. Ach ja, man könnte es noch erwähnen: Rotta arbeitete bereits mit Brian Auger, Taj Mahal, Luther Allison, Peter Green und anderen Bluesmeistern zusammen. "Winds of Louisiana" beweist, dass er dieses Namedropping längst nicht mehr nötig hat.

Carina Prange

CD: Rudy Rotta - "Winds of Louisiana"
(Zyx/Pepper Cake PEC 2009-2)

Rudy Rotta im Internet: www.rudyrotta.com

Zyx Records im Internet: www.zyx.de

Cover: n.n.

© jazzdimensions 2006
erschienen: 18.7.2006
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