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Tuniq - "Tuniq"

Sphärisch, elektronisch, rockig, mit Gesang – von jedem etwas: die Elektronik-Frickler und Musiker Stephan Aerschmann und Simon Aebischer verarbeiten alles zu einer eigenen Klangkunst, was ihnen in die Quere kommt. Und liefern als "Tuniq" ein zwar buntgemischtes, aber doch in sich klar konzipiertes Album ab.

Tuniq - "Tuniq"

Als Garnitur zu entspannten Grooves, balladesken Ausflügen und rockig-funkigen Riffs werden hier Sounds erfiltert und synthetisiert, die den Hörer mitreißen. Aerschmann und Aebischer jeweils an Keys, Electronics, Sounds und auch beide zuständig für Loops und Programming werden unterstützt von Andre Cayres am Kontrabass und Frederic Oberholzer am Gesang (Track 4, 9). Nils Peter Molvaer gibt sich für einen Song ein Stelldichein und von Alex Gunia, der obendrein fleißig mitproduziert hat, findet sich mit "The Spirit" ein Remix.

Man hört, dass die beiden Schweizer Musiker ihr Wesen und Unwesen eben auch als Remixer treiben, sehr aktiv in der Nu-Jazz-Community unterwegs und daher überzeugte Elektronik-Freaks sind. Mag "Tuniq" in dieser Musiksparte vielleicht nicht das innovativste Album aller Zeiten sein, eine wohlklingende, runde Sache ist es allemal.

Carina Prange

CD: Tuniq - "Tuniq" (JS 0005010 / Edel Contraire)

Tuniq im Internet: www.tuniq.ch

JazzSick Records im Internet: www.jazzsick.com

Cover: n.n.

© jazzdimensions2005
erschienen: 25.8.2005
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