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Stereophonics
– "Language. Sex. Violence. Other?"

Mit ihrer ersten Singleauskopplung "Dakota" haben die Stereophonics garantiert viele potentielle Käufer auf "Language. Sex. Violence. Other?" aufmerksam gemacht, denn der Song (mehr poppig als rockig) schlug ein wie die sprichwörtliche Bombe und verteidigte über Wochen hinweg Spitzenplazierungen in den Charts.

Stereophonics – "Language. Sex. Violence. Other?"

Beim Hören der Platte ist man allerdings etwas ratlos. Man hat irgendwie das Gefühl, dass sich die drei Jungs – Kelly (voc, g, p) und Richard Jones (b) sowie Javier Weyler (dr) – nicht so recht entscheiden konnten, wohin des Wegs. Nichts gegen das radiotaugliche "Dakota" und die vier, fünf ähnlich gestrickten Popgedönse, doch prägnanter und besser sind die Stereophonics, wenn sie es richtig krachen lassen. "Devil", "Pedalpusher" oder auch "Deadhead" sind der Beweis dafür.

Diese Songs sind es, die das Album ausmachen und bei denen einen die wohlige Gewissheit überkommt, mit dem Kauf doch die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Rockorientierte Fanherzen und -ohren werden, wie erwähnt, ein ums andere Mal ein wenig ins Holpern geraten, doch abschrecken lassen sollten sie sich nicht.

Im Zweifel für die Angeklagten. Wenn auch mit einem Auge etwas zwiegespalten auf das Werk schielend, gibt es ein eindeutiges Plädoyer für das Album!

Peggy Thiele

CD: Stereophonics – "Language. Sex. Violence. Other?"
(V2 Music VVR1031052)

Stereophonics im Internet: www.stereophonics.com

V2 Music im Internet: www.v2music.com

Cover: Graham Rounthwaite

© jazzdimensions2005
erschienen: 17.6.2005
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