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Michael De Jong - "Imaginary Conversation"

Michael De Jong, ein Amerikaner holländisch-französischer Herkunft, singt und spielt auf diesem Album den Solo-Blues mit voller Wucht und viel Gefühl. Und folgerichtig ist das Thema von "Imaginary Conversation" die Liebe – in diesem Fall eine verzweifelte Liebe zu einer ihm seelenverwandten Frau aus Texas...

CovergrafikMichael De Jong - "Imaginary Conversation"

De Jong erzählt dieser seiner großen Liebe, das, was er "schon immer mal loswerden" wollte, offenbart ihr in seinen Songs offen alle Gefühle, Gedanken und Ideen, die ihm durch den Kopf gehen. Und er tut dies mit starker Überzeugungskraft, einer bluesig-dramatischen, leidend-sehnsüchtigen Gesangsstimme und schönem, melodiösem Gitarrenspiel. Und wie es so mit ‚imaginären Gesprächen' ist, die Texte fragen nicht nach Antwort, sie sind Monologe, die einer Entgegnung nicht bedürfen.

"Imaginary Conversation" ist das eindringliche, ehrliche Album eines Musikers, der auf der Suche nach seinen Wurzeln im Amsterdamer Drogensumpf versackte, sich daraus frei kämpfte und für den Singen und Songschreiben eine Form legitimer Therapie sind. Und Michael De Jongs Lieder sind überzeugend, berührend – einfach großartig.

Carina Prange

CD: Michael De Jong - "Imaginary Conversation"
(CoraZong Records 255 077)

CoraZong Records im Internet: www.corazong.com

Cover: Jeroen Boesveld / Henry van Kleef

© jazzdimensions2005
erschienen: 17.4.2005
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