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Alex Gunia & Peace
- "Jazz is dead since ´69"
Buy independent!

Lauscht man den ersten Klängen von "Jazz is dead since ´69" fühlt man sich an die Alben der Kölner Szeneband um Dominik von Senger oder die Phantomband erinnert - also Avantgarderock der frühen 80er. Taucht man in die Sphären der Platte tiefer ein, so findet man zwischen den jazzrockigen Klängen von Alex Gunia und Band auch deutliche Spuren von Industrial und Dark Rock.

Alex Gunia & Peace - "Jazz is dead since ´69"

Schubladendenken also liegt den Jungs um den Gitarristen und Soundexperimentalisten Alex Gunia und diesem selbst sicherlich total fern. Das, was da von Stück zu Stück wabert, groovt, sphärisch tönt, sich rockig aufbäumt, ist nicht simpel auf "retro" zu reduzieren, sondern klingt bei leichter Verschiebung des Blickwinkels geradezu "avantro". Alex Gunia, Michael Klaukien, Ralph Pompe und Philipp Sutter kochen hier wahrhaftig einen eigenen Sound zusammen - und illustre Gäste wie Billy Cobham und Randy Brecker geben dazu noch eine Prise Salz..

"Jazz is dead since ´69" erklärt nicht dem Jazz den Krieg, ist keine Lobeshymne auf die elektronische Musik. Hier gehen junge Musiker souverän mit all dem um, was ihnen die heutige Zeit an Technik, Instrumenten und Stilelementen zur Verfügung stellt. Wie im Booklet steht: "Jazz is dead, but it lives again!" Eben nur ganz anders!

Carina Prange

CD: Alex Gunia & Peace - "Jazz is dead since ´69"
(Jazz Sick Records/EFA 09861 - 2)buy independent!

Alex Gunia im Internet: www.alexgunia.de

Cover: Mpotrafk@aol.com / Bastian Werner

© jazzdimensions2003
erschienen: 25.3.2003
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