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Eric Bibb - "Painting Signs"

Wer Eric Bibb im Konzert erleben durfte, weiß, das Blues nicht klagend oder melancholisch zu sein braucht - im Gegenteil kann er farbenfroh und unterhaltsam sein. Mit "Painting Signs" gelingt Bibb das Meisterstück, seine facettenreiche Musik ohne Abstriche auf CD zu bannen, und dabei Humor genauso wie emotionalen Tiefgang zu zeigen.

Eric Bibb - "Painting Signs"

Gegenüber der auf der Bühne stark akustisch ausgerichteten Triobesetzung - auch auf der CD sind seine Mitstreiter Dave Bronze und Steve Simpson mit von der Partie -, sind die Arrangements üppiger, nie aber überladen - die Instrumentierung variantenreicher. Bibbs Gesang und seine fingerpicking Gitarre stehen im Vordergrund, oft sacht eingebettet in leise Klavier- oder Hammondklänge.

Gelegentlich wird aufgedreht, wie bei "Don´t ever let nobody drag your spirit down" (ein repräsentativer Livemitschnitt) oder "Got to do better". Ein Höhepunkt, live wie auf CD, ist "I heard the angels singin", eine der mit sicherem Gespür ausgewählten Fremdkompositionen, die zusammen mit Bibbs eigenen Stücken ein rundes Bild ergeben.

Eine schöne Platte mit einer positiv stimmenden, versöhnlichen Grundhaltung - "Hope in a hopeless world" - wenn Musik nur so einfach die Welt verändern könnte ...

Frank Bongers

CD: Eric Bibb - "Painting Signs" (Ruf Records Ruf 1071)

Ruf Records im Internet: www.rufrecords.de

Eric Bibb im Internet: www.ericbibb.com

Cover: John Haxby

© jazzdimensions2001
erschienen: 14.9.2001
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