Jean-Paul Bourelly - "Trance Atlantic"
(Boom Bop II)
Ja, es gibt noch eine Steigerung! Als Jean-Paul Bourellys erstes Album mit einer hochkarätigen Besetzung und als Verbindung von Drum´n´Bass, Jazz, Funk und vielem mehr auf den Markt kam, da klang das Ganze schon irgendwie genial. "Boom Bop II" alias "Trance Atlantic" setzt noch einen drauf.
Jean-Paul Bourelly - "Trance Atlantic"
Mit starkem Keyboardeinsatz/Sampling (von Bruder Carl Bourelly) und doppelt so vielen Bläsern wie auf dem Vorgängeralbum - mit dabei Defunkt-Star Joe Bowie, Olu Dara und Henry Threadgill - ist "Trance Atlantic" noch experimenteller geworden. Wo sich Jazz, Rock, Afroblues - mit der Stimme von Abdourahmane Diop - mit Funk und Psychedelic die Hand reichen, da kann es unweigerlich nur spannend, abwechslungsreich - und auch gewagt werden.
So prallt Nachdenkliches auf Angeschrägtes, kurze Orgel-Solo-Tracks haben auf dieser Platte ebenso ihre Berechtigung wie kritische und aufrüttelnde Texte. Tatsächlich spielen sich die Musiker bei einigen Stücken beinahe in Trance: Afrika und Amerika gehen eine sprichwörtlich transatlantische Verbindung ein. - "Trance Atlantic" - ein musikalisches Abenteuer mit absolut abgefahrenem Groove!
Carina Prange
CD: Jean-Paul Bourelly - "Trance Atlantic"
(Double Moon 71023-2)
Jean-Paul Bourelly im Internet: www.bourelly.com
Sunny Moon Records im Internet: www.sunny-moon.com
Cover: Knut Schötteldreier