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David Fiuczynski - "Jazz Punk"

David Fiuczynski bezeichnet sich selbst als "Jazz Punk", es ist nicht nur der Titel seiner neuen CD. Was einen erwartet, ist in dem Sinne tatsächlich kein Jazz, sondern die individuelle Neuinterpretation von Standards oder solchen, die nach Fiuczynskis Meinung längst welche sein sollten.

David Fiuczynski - "Jazz Punk"

Die ursprünglichen Stücke sind schwerlich wiederzuerkennen, wenn beispielsweise Chopins "Prelude" (Opus N28, No.4) in einer schrägen, punkig-harten Version gespielt; oder aber "La Fiesta" von Chick Corea in einer spannungsgeladenen, sehr spanischen, aber auch rockig-extremen Ausführung wiedergeben wird. Sowohl die Gitarre als auch Bass und Schlagzeug der unterschiedlichen 'Interpreten', die Fiuczynski für die Aufnahme seiner CD versammelt hat, spielen die Hauptrolle auf dieser Scheibe (sie sind auch allseits bekannt: unter anderem Gene Lake, Tim Lefebvre und Billy Hart) - andere Instrumente sind in der Nebenrolle zu finden (Cello und Percussion).

David Fiuczynski wagt es, auf seine Weise das Gebiet des Jazz punkig-funkig-fusion-rappig zu verbreitern - allein: eine genauere wirklich individuelle Linie, die er bei seinem Hauptbetätigungsfeld (Funk-, Rock-, Punk-, Rap-Bands) durchaus vorweisen kann, fehlt noch. - Aber was nicht ist, kann ja noch werden...

Carina Prange

CD: David Fiuczynski - "Jazz Punk" (EFA-Medien / Fuze 8898-2)

auch bei Jazzdimensions:

Cover: Lian Amber

© jazzdimensions2000
erschienen: 7.5.2000
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