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Brad Mehldau - "Where Do You Start"

Widmete sich der amerikanische Pianist Brad Mehldau mit seinem Album "Ode", das im Frühjahr 2011 erschien, ausschließlich seinen eigenen Kompositionen, so sieht es diesmal anders aus: Brad Mehldau macht auf "Where Do You Start" das, worauf er sich schon lange versteht – das erstklassige Arrangieren und Interpretieren unterschiedlichsten Fremdmaterials.

Brad Mehldau - "Where Do You Start"

Es ist bei Mehldau wie mit den zwei Seiten einer Medaille; je nachdem, welche Seite oben zu liegen kommt, beschäftigt er sich mit eigenem Songmaterial, oder aber sucht und findet in bekannten Popsongs oder weniger bekannten Jazzklassikern das Unbekannte, Unentdeckte, Unerforschte. Und bringt auch hier eine typisch Mehldau'sche Note ein.

Auf dem neuen Album gibt es nun, im bewährten Trioformat mit Larry Grenadier am Bass und Jeff Ballard an den Drums, für den Hörer allerhand Kompositionen neuzuentdecken – von Sonny Rollins oder Clifford Brown, dem Singer-Songwriter Jerry Cantrell bis hin zu Nick Drakes "Time Has Told Me".

Der Brad-Mehldau-Trio-Sound bleibt auch auf "Where Do You Start" wie selbstverständlich erhalten, gewürzt mit einer Prise Humor und Mehldau'schem Entdeckergeist. Die Freude aller Beteiligten an der Interpretation und am Experiment, am Eintauchen in andere musikalische Welten rundet das Album zu einem genialen Ganzen ab.

Carina Prange

CD: Brad Mehldau - "Where Do You Start" (Nonesuch Records)

Brad Mehldau im Internet: www.bradmehldau.com

Nonesuch Records im Internet: www.nonesuch.com

Cover: n.n.

© jazzdimensions 2012
erschienen: 13.10.2012
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