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Tom van der Geld - "Watching The Waves"

"Sparsame Schönheit" ist die beste Beschreibung, die mir zu diesem Werk einfällt. Vibraphonist Tom van der Geld, der bereits mit Kenny Wheeler, Gary Burton oder Albert Mangelsdorf, um nur einige wenige zu nennen, gearbeitet hat, gelingt es hier, die Eindimensionalität eines einzelnen, wenn auch zugegebenermaßen extrem faszinierenden Instruments, des Vibraphons, zu einem Geschichtenerzähler umzufunktionieren.

Tom van der Geld - "Watching The Waves"

Sehr liebevoll und auf mikroskopisch kleine Details bedacht, ohne Kopflastig zu werden, bearbeitet er neun Klassiker von Leonard Bernstein ("Some Other Time") oder Cole Porter ("Easy To Love"). Im Booklet schreibt van der Geld selbst ausführlich über dieses Projekt, dass ich hier nur als ein gelungenes Experiment bezeichnen kann.

"Watching The Waves-Nine Ballads" – ein zärtliches Kleinod zwischen Jazz, Wiegenlied und bewusster Sparsamkeit.

Michael Arens

CD: Tom van der Geld - "Watching The Waves"
(Rodenstein Records ROD 35)

Tom van der Geld im Internet: www.tomvandergeld.de

Rodenstein Records im Internet: www.rodensteinrecords.com

Cover: n.n.

© jazzdimensions 2010
erschienen: 12.2.2010
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