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Natalie Cole - "Still unforgettable"

Es ist nicht immer leicht, einen sehr berühmten Vater zu haben, einen analogen Vornamen und sich noch im selben Metier zu etablieren. Natalie Cole löst dies auf elegante Art und Weise, auf ihre ganz eigene Art, mit ihrem ganz eigenen Stil. Sie setzt ihre Akzente – indem Sie ähnlich wie bei Frank Sinatra – ein überschaubares stimmliches Volumen, durch ihre swingige Phrasierung, mehr als wettmacht.

Natalie Cole - "Still unforgettable"

Nichtsdestoweniger lässt es sich ihr Vater Nathaniel Adams Coles alias Nat "King" Cole nicht nehmen, bei einem Stück als Duettpartner (virtuell) zu gastieren: "Walking My Baby Back Home". Auch beim Orchester wird nicht gespart. Nicht weniger, aber umso mehr lautet das Motto: begleitet wird die Sängerin von wechselnden Rhythmusgruppen sowie eine Bigband mit 19 und ein Orchester mit 58 Musikern, alle namentlich auf dem Cover aufgeführt, sind hier am Start.

Hinzu kommt, dass das Album von Natalie Cole in Eigenproduktion zusammengestellt wurde. Das ganze weckt Erinnerungen an das Count-Basie Orchestra mit Quincy Jones als Arrangeur im Jahre 1966. Zusammenfassend lässt sich sagen: Es wird nicht der Anspruch erhoben, das Rad neu zu erfinden, dennoch lässt sich aber das komplette Album unglaublich gut hören.

Elizabeth Ok

CD: Natalie Cole - "Still unforgettable" (Rhino Records 512315)

Natalie Cole im Internet: www.nataliecole.com

Rhino Records im Internet: www.rhino.com

Cover: n.n.

© jazzdimensions 2008
erschienen: 11.12.2008
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