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Frank Lauber - "More Than Words"

Gibt es Smooth Jazz der auch von Puristen respektiert werden kann? Es gibt ihn! Frank Laubers Solo-Debüt "More Than Words" bearbeitet ein im Smooth Jazz sehr beliebtes und dadurch leidgeprüftes Feld und instrumentalisiert Vokal-Klassiker. Der Kölner Saxophonist schafft das jedoch mit großer Eleganz und beweist konsequent, dass es ein Leben im Smooth Jazz gibt, ohne dabei den echten Jazzer vor die Tür kehren zu müssen.

Frank Lauber - "More Than Words"

Die Gratwanderung gleitet sanft dahin. Und das ist einmal mehr Überraschend, interpretiert Lauber doch immerhin nicht irgendwelche Songs. Elf Stücke des Marshall & Alexander-Duos sind dann auch sicher nicht die schwerste, dabei fragwürdige Wahl. Umso erfreulicher, dass Frank Lauber, der dieses Projekt ausnahmslos mit Freunden bestritt, zu denen auch Joo Kraus, Jeff Cascaro und Flo Dauner zählen, diesem schwierigen Schlachtfeld bravourös begegnet. Sicher haben Marc Marshall und Jay Alexander selbst ein wenig nachgeholfen, das Thema erfolgreich zu be- und verarbeiten: Sie ließen es sich nicht nehmen, selbst einige Vocals beizusteuern.

"More Than Words" ist ein kleines, aber sehr gelungenes Werk, dass es verdient, beachtet und gehört zu werden. Viel wichtiger: Es ist endlich mal ein Album, dass Puritaner als auch Smooth Jazz-Freunde an einem Tisch vereint. Das alleine ist Gold wert.

Michael Arens

CD: Frank Lauber - "More Than Words"
(Edel Records 0174852ERE)

Frank Lauber im Internet: www.franklauber.de

Edel Records im Internet: www.edel.de

Cover: Holger Hill (Fotos)/ J G & Partner (Design)

© jazzdimensions 2007
erschienen: 16.1.2007
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