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Chinaza - "Changes"

"Chinaza" bedeutet: Gott antwortet – diesen Namen hat die Sängerin ihrer Großmutter zu verdanken. Und auch hier, wie im Falle von Lyambiko, ist Chinaza zugleich der Bandname. Macht sie nun Pop, oder macht sie noch Jazz? Chinaza selbst ordnet "Changes" dem Jazz zu; die Tendenz geht aber eindeutig in Richtung Pop.

Chinaza - "Changes"

John Lennons „Jealous guy“, von Chinaza in „Jealous girl“ abgewandelt, findet sich hier ebenso wie auch Cat Stevens „Morning has broken“. Gefühlvolle Balladen enthält „Changes“ zwar ebenfalls, jedoch der Vergleich mit Norah Jones, den die Plattenfirma Nagel-Heyer hier anstellt, hinkt: Chinaza hat da eindeutig das bessere Songwriting, und Pianist Sebastian Weiss ist hierfür der verantwortliche Mann.

Seine Begleitung, komplettiert durch Gitarrist Eric St-Laurent, Bassist Pepe Berns und Schlagzeuger Heinz Lichius, prägt dieses Album. Und doch: über gehobenes Pop Niveau kommt Chinaza nicht hinaus. Was macht sie also so sicher, dass sie in der Masse der singenden Sirenen, die momentan jedes Label hervorbringt, ihren Platz finden und gehört werden wird? Vielleicht der Name, der, wir erinnern uns, bedeutet: Gott antwortet.

Hermann Mennenga

CD: Chinaza - "Changes" (Nagel-Heyer Records CD 2063)

Chinaza im Internet: www.chinaza.de

Nagel-Heyer Records im Internet: www.nagelheyer.com

Cover: n.n.

© jazzdimensions 2006
erschienen: 18.8.2006
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