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Die vier linken Hände - "Die vier linken Hände"

Es gibt wohl kaum ein Instrument, das so sehr mit dem Jazz in Verbindung gebracht wird wie das Saxophon. Gleich vier Saxophone treffen in der Combo "Die vier linken Hände" aufeinander. Ganz auf sich gestellt – ohne begleitende Rhythmuscombo – haben die Bläser nun ihre erste CD aufgenommen.

Die vier linken Hände - "Die vier linken Hände"

Am Anfang stand der "Erlkönig": Anlässlich des Goethe-Jahrs 1999 hatten sich die Studienfreunde Martin Schmitt (Alt), Alexander Beierbach (Sopran und Alt), Michael Schlöder (Tenor) und Frank Spaniol (Bariton) für eine Neuvertonung des Gedichts zusammengefunden. Aus dem einmaligen Projekt entwickelte sich eine feste Zusammenarbeit. Nun erscheint also die Debut-CD, die insgesamt mit ihren ausgeklügelt arrangierten Kompositionen doch etwas arg akademisch klingt.

Die CD lebt jedoch vor allem von den enormen Klangfarben, welche die vier produzieren. Von einem Sound, der trotz kompositorischer Vielschichtigkeit, unerwarteten Taktwechseln und frei improvisierten Passagen, immer transparent bleibt. Ein interessantes und hochmusikalisches Klang-Experiment, das "die vier linken Hände" da eingespielt haben. Nun noch etwas mehr Spontanität und "Jazz-Feeling" und wir können uns auf ein erstklassiges Nachfolge-Album freuen.

Johannes Kloth

CD: Die vier linken Hände - "Die vier linken Hände" (Drops/Nabel Drops 34)

Die vier linken Hände im Internet: www.dievierlinkenhaende.de

Nabel Records im Internet: www.nabelrecords.de

Cover: Melanie Pfennig

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erschienen: 11.08.2004
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