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Dirk Meissner - "Jazz for Starships"

Der Untertitel 'Intergalactic-Crossover' läßt schon erahnen, dass es der Hörer mit mehr zu tun bekommt, als mit Jazz. Eine Mixtur aus Jazzelementen, Dance-Musik, TripHop oder einfach nur Geräuschen bildet den Rahmen für Dirk Meissners spannungsvolles Saxophonspiel. Sanfte und schrille, harmonische und bizarr-verzerrte Klänge entfalten sich vor dem Hintergrund von rhythmischem Drum'n'Bass.

Dirk Meissner - "Jazz for Starships"

Dirk Meissner studierte Jazzsaxophon und Komposition am Konservatorium Würzburg, absolvierte den Studiengang Popularmusik in Hamburg und heimste schon in jungen Jahren Förder- und Kritikerpreise ein. Er komponiert für Film, Fernsehen, Theater und Werbung und arbeitet nebenher noch als Korrespondent für die Jazzzeitung.

Mit "Jazz for Starships" ist Dirk Meissner zwar nicht in Galaxien vorgedrungen, in denen noch nie ein Jazzmusiker zuvor gewesen ist, aber er gehört zu den Wenigen, denen dieser experimentelle Ausflug geglückt ist. Sein Konzept, ein atmosphärisch dichtes Album zu schaffen, ging hundertprozentig auf. Es ist nicht nur stimmungsvoll, sondern auch vom ersten bis zum letzten Track stimmig.

Wenn das ein Ausblick auf den Jazz der Zukunft ist, dann darf man auf diese Zukunft sehr gespannt sein.

Peggy Thiele

CD: Dirk Meissner – "Jazz for Starships"
(Schoener Hören/NRW 4017)

Schoener Hören Records im Internet: www.schoener-hoeren.de

NRW Vertrieb im Internet: www.nrwvertrieb.de

Cover: Patrick Hespeler

© jazzdimensions2003
erschienen: 6.10.2003
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