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Chris Greco Trio - "Pleiadian Call"

Kompositionen von Chris Greco aus den Jahren zwischen 1992 und 1999 sind auf dieser CD versammelt. Mit "Pleiadian Call" liegt dennoch kein Sammelsurium vor, sondern eine wohlkonzipiert zusammengestellte Neueinspielung durch das Trio des vielseitigen Musikers. An seinen diversen Saxofonen ist Greco ebenso zuhause wie an Klarinette oder Flöte - sein Spiel ist es denn auch, welches stets im Vordergrund steht.

Chris Greco Trio - "Pleiadian Call"

Grecos Stücke - es findet sich kein "Fremdmaterial" auf der Platte - sind im weiten Feld des Modern Jazz anzusiedeln. Da sind schon mal trötende Hörner und rödelnde Drums zu hören, meist aber sind die Tracks von sanfter, unterschwellig getriebener Natur. Der Solist Greco inszeniert seinen großen Auftritt mit unauffälliger Unterstützung der beiden Mitmusiker, Chris Colangelo am Kontrabaß und Kendall Kay an Drums und Percussion. Was die drei da treiben, überzeugt - gelegentlich galoppiert das Sax oder die Flöte davon, mal sorgt ein pulsierender Bass für Spannung - aber immer holt sich das Schlagzeug den Groove zurück.

Was wir auf "Pleiadian Call" finden, ist wahrlich kein leichter Stoff: Das Chris Greco Trio bietet Jazz für anspruchsvolle Hörer dar, der zum Zuhören auffordert und wenig Raum für Pausen läßt. Ein gutes Album!

Carina Prange

CD: Chris Greco Trio - "Pleiadian Call"
(GWSFourwinds Records 71961)

Chris Greco im Internet: www.erjn.it/greco

Cover: Chris Greco

© jazzdimensions2003
erschienen: 22.1.2003
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