Jazzdimensions
www.jazzdimensions.de: jazz, worldmusic, songwriting & more
home / reviews / jazz / 2002

Robert Mitchell´s Panacea - "Voyager"

Robert Mitchells erstes Album unter eigenem Namen ist eine Herausforderung – an alle Musikerkollegen, die sich im Spannungsfeld zwischen Rockjazz, Ethnojazz, Klassischer Musik und Modern Jazz bewegen. Denn Mitchell wird den Ansprüchen aller dieser Sparten gerecht, indem er frei und total locker "herumwildert" und im Ergebnis – nicht im Detail – etwas vollkommen Neues schafft.

Robert Mitchell┤s Panacea - "Voyager"

Die Truppe, die bei der Band Panacea zusammengekommen ist, setzt sich aus Musikern aller Herren Länder zusammen, so daß man, um es abzukürzen, von Internationalität sprechen sollte. Die Qualitäten der Sängerin Eska Mtungwazi seien hervorgehoben, deren klassische Ausbildung unüberhörbar ist. Perkussionist Volker Sträter ist übrigens Deutscher und nicht – wie vom Hören her vielleicht zu erwarten – Kubaner. Daß Omar Puente auf "Voyager" ein Gastspiel an der Geige gibt, ist ein weiterer Pluspunkt. Aber das ganz große Plus sind das geniale, stellenweise ultrarasante Klavierspiel von Mitchell, die supergute Zusammenarbeit der Band und Mitchells hervorragende Qualitäten als Leader, Arrangeur und Komponist.

Abgesehen vom Sahnehäubchen der zusätzlich schönen Texte aus der Feder des Bandleaders glänzt dieses Album – eine von zwei Fremdkompositionen – mit der Interpretation von Keith Jarrets "Days and Nights Waiting": hier hören wir Robert Mitchell im Duo mit Gast Steve Williamson am Sopransax. – Ein grandioses, mutiges Debüt!

Carina Prange

CD: Robert Mitchell┤s Panacea - "Voyager"
(Dune DuneCD04)

Dune Records im Internet: www.dunejazz.com

Cover: Intro

© jazzdimensions2002
erschienen: 4.4.2002
   home | interviews | reviews | clubtermine | tourtermine | festivaltermine | news | links
Sitemap  |   Impressum

 
interviews
reviews
live/clubs/berlin
live/on tour
live/festivals
news
links
home
info@jazzdimensions.de
Diese Seite drucken/Print this page
Empfehlungen: