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Northern Light - "Airplay"

Northern Lights - hinter diesem Namen verbirgt sich das Duo aus der Posaunistin Annie Whitehead und Alistair Anderson an der Konzertina. Mit dabei sind weiterhin Violinist Chris Stout, Gitarrist Ian Maidman und Drummer Liam Genocky. Und das, was "Airplay" dem Hörer bietet, ist eine unerwartete musikalische Mischung aus Jazz und nordischem Folk - eine Klangwelt, gleichzeitig superentspannend und entspannt.

Northern Light - "Airplay"

Wenn auch die Kombination in Hinblick auf die Musik schon ungewöhnlich ist, so ist sie es bei den Instrumenten um so mehr. Wer hat schon daran gedacht, eine Posaune mit einer Konzertina zusammenzubringen und dies in ein Bandkonzept so einzubinden, daß es locker und leicht wirkt - wie "ein Spiel mit Luft"? Den größten Raum auf diesem Album nimmt der Zyklus "Crazy Midnight" ein, der sich aus den Abschnitten "Midnight", "Twelve Midnight", "Midnight Air" und "Midnight Reel" zusammensetzt. Aufgrund der abwechselnden Stimmungen der vier Stücke entsteht ein Eindruck von Tagesabläufen, von fließender Zeit - und einem nahezu unbegrenzten Raum.

Eine sehr schöne Platte, die zum Träumen einlädt, mit Klängen, die weder Jazz noch Folk sind, sondern einfach Musik jenseits der Genres. Dabei verliert Northern Light bei aller Komplexität nie die Bodenhaftung und trotzdem weht die Musik so leicht durch die Luft wie eine Feder im Wind ...

Carina Prange

CD: Northern Light - "Airplay" (PVC 1032)

Provocateur Records im Internet: www.provocateurrecords.co.uk

Cover: Stylorouge

© jazzdimensions2002
erschienen: 16.11.2002
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