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Nnenna Freelon - "Tales of Wonder"

Über das Ausgangsmaterial und dessen hohe Qualität kann keine Diskussion entstehen - es sind ausschließlich Songs von Stevie Wonder, denen sich Nnenna Freelon in gesangstechnischer Perfektion und mit einer ebensolchen - nämlich perfekten -, smooth untermalenden Band gewidmet hat. Diese Songs mit dieser sanften, zarten Stimme - ein traumhaft schönes Erlebnis.

Nnenna Freelon - "Tales of Wonder"

Mit von der Partie sind der Gitarrist Chuck Loeb, Gerry Niewood an diversen Saxophonen und Flöten, Gerald Veasley an den Bässen, um nur ein paar Namen zu erwähnen. Repertoiretechnisch nicht fehlen dürfen auf einem Wonder-Album natürlich die Hits "Superstition" und "Bird of Beauty", hier finden wir aber auch das melancholische Wonder-Robinson-Stück "The Tears of a Clown" in einer neuen, so nie gehörten, Interpretation.

Ein Album, auf dem Stevie Wonder tatsächlich "zelebriert" wird, sich die Musik in den zarten Windungen von Nnenna Freelons Gesang verliert. Aber: ein wenig leidet das Album an zu großer Perfektion, die auf die Dauer Gefahr läuft, ein Stück Langeweile aufkommen zu lassen. Dennoch dürften - mindestens - alle Fans ruhiger Feierabendmusik begeistert sein.

Carina Prange

CD: Nnenna Freelon - "Tales of Wonder"
(Concord Jazz CCD-2107-2)

Nnenna Freelon im Internet: www.nnenna.com

Concord Records im Internet: www.concordrecords.com

Cover: Andrea R. Nelson

© jazzdimensions2002
erschienen: 23.7.2002
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