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Cyrus Chestnut - "Soul Food"

Wenn man sie so spielen hört, dann ist das erste, was haften bleibt: Diese Band besteht aus nahezu perfekt spielenden Jazzern. Cyrus Chestnut , Christian McBride und Lewish Nash sind ja auch nicht "irgendjemand", sondern gehören zur "Creme de la Creme" der Jazzwelt.

Cyrus Chestnut - "Soul Food"

"Soul Food" bietet auch soulige Momente, aber man könnte leicht einem Mißverständnis erliegen. Denn soulige Musik ist es im Sinne von "beseelt" oder "voll Seele". Wenn es auch hin und wieder auf diesem Album groovt und Gäste u.a.am Saxophon und an Trompete und Posaune brassige Einlagen geben: im Wesentlichen widmet Chestnut sich in seinen neun Eigenkompositionen dem ruhigen, harmonischen Jazz - getragen werden die Stücke vom lyrischen Klavierspiel, den stets rhythmisch-"seriösen" Baßlinien Mc Brides und dem dezenten Drumspiel von Nash - außer wenn er beispielsweise bei "Minor Funk" so richtig loslegt.

Chestnuts religiöse Wurzeln und sein nahezu wie "gemalt" klingendes Klavierspiel kommen bei den beiden Traditionals dieses Albums zum Tragen: "Swing low sweet Chariot" und "Coming through the Rye" sind reine Klaviersolo-Stücke. - Der ehemalige Pianist von Betty Carter braucht sich schon lange vor niemandem mehr zu verstecken. It´s Soul Food!

Carina Prange

CD: Cyrus Chestnut - "Soul Food"
(Division One/Atlantic/Warner 7567-83490-2)

Atlantic Records im Internet: www.atlantic-records.com

Cover: Lynn Kowalewskis/ Roy Zipstein

© jazzdimensions2002
erschienen: 22.2.2002
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