"Slow Burn" groovt und funkt in bester 70er Jahre-Manier, daß es eine wahre Freude ist. Da drückt man gerne auf die Repeattaste, denn auch nach der x-ten Wiederholung hat man noch nicht genug von Camozzis einfühlsamen Gitarrenspiel. Chris Camozzi hat sich einen Ruf als exzellenter Studiomusiker erworben und war u.a. an der Seite von George Benson, Whitney Houston und Barbara Streisand zu hören.
Chris
Camozzi - "Slow Burn"
Mittlerweile hat er sich dem Pop ab- und dem Jazz zugewandt, denn so Camozzi: "Jazz entsteht aus Improvisationen, jede Note ist Handarbeit und nicht Massenware wie bei den meisten modernen Pop-Songs". Diese Handarbeit hört man seiner mittlerweile dritten CD "Slow Burn" an.
Camozzi hat seinen eigenen Ausdrucksstil gefunden, ohne sich an dem anderer Gitarreros zu orientieren oder anzulehnen. Der Sound seiner akustischen Gitarre übernimmt mühelos die Rolle, die normalerweise der Lead Voice zukommt. Im ständigen Austausch mit seinen Mitspielern, untermalt von melodisch fetten R&B-Grooves, kreiert Camozzi eine 'funky Jazz-Mood', der man sich gerne hingibt.
Produziert wurde "Slow Burn" von Fusion-Legende Jeff Lorber. In dessen Aufnahmestudio in L.A. fanden sich als Gastmusiker ein: Chris Botti (tp), J.R. Robinson (dr), Gary Meek (tenor sax), Dave Kotz (alto sax), Chelsea (vocals), Urs Wiesendanger (keyboard, percussion) und natürlich ist Jeff Lorber selbst am Keyboard zu hören.
Vorsicht! Liegt "Slow Burn" erst mal im CD-Player besteht Suchtgefahr - checken Sie dann unbedingt vor dem Rausgehen, ob Sie nicht unbewusst ihre/n Schlaghose/Minirock angezogen haben...
Rainer Voss
CD: Chris Camozzi - "Slow Burn" (Inakustik 05420005)
Inakustik im Internet: www.in-akustik.com