Richard Davis - "Homage to Diversity"
In den unruhigen Zeiten des Terrors gegen die USA ist die "Homage to Diversity" mit ihrer beruhigenden, herzlichen Atmosphäre Balsam für die Seele: Es ist Musik der großen Gefühle - der Liebe, der Traurigkeit, der positiven Energie, ja tatsächlich der Sakralität ...
Richard
Davis - "Homage to Diversity"
Richard Davis spielt seinen Bass in erster Linie klassisch "arco" und übernimmt mal die Melodie eines Liedes, mal "singt" er anstelle einer weiblichen Stimme. Begleitet wird Davis vom Pianisten John Hicks, der sich als musikalischer Partner in jede Situation hineinfindet und die Tasten des Pianos flockig-leicht bis traurig-schwer zum Klingen bringt.
Die Auswahl der Stücke geht von zwei Spirituals über Charlie Parkers "Little Benny" bis hin zu Werken von Duke Ellington und Henry Eccles. Genreübergreifend ist nicht nur die Auswahl der Kompositionen, sondern auch deren Umsetzung: ob ein Rückgriff auf die Klassik, ein Zugriff auf traditionellen Jazz, eine individuelle Neuinterpretation oder der Schlußblues dieser Platte:" C.C. Rider" - alles gelingt.
In unendlicher Schönheit und dem Eindruck, daß Richard Davis - der in den Linernotes seine Beziehung zu den einzelnen Tracks erläutert - jede Komposition zum Leben erweckt und sie erlebt hat, bleibt dieses Album im Gedächtnis.
Carina Prange
CD: Richard Davis
- "Homage to Diversity"
(Palmetto Records PM-2071)
Palmetto Records im Internet: www.palmetto-records.com
Cover: Yashisa Yoneda