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Sebastian Weiss Trio - "Polaroid Memory"

Wohlwollend schauen wir Rezensenten auf neue Talente herab und warten, was da kommen mag - altgediente Musiker machen es wohl genauso. Lediglich wohlwollend soll dieser Text aber nicht sein - das Debutalbum des Pianisten Sebastian Weiss, der mit seinen jungen Kompagnons Bob Bowen III (b) und Dan Weiss (dr) zusammenspielt, ist gut.

Sebastian Weiss Trio - "Polaroid Memory"

Die Weiss´schen Kompositionen weisen eine große Vielfalt auf, die von den unterschiedlichsten musikalischen Einflüssen und den selbstgewählten diversen Themen der Stücke herrührt. Alle drei Künstler können spielen - das Ergebnis kann sich hören lassen! Ganz besonders mutig werden sie dann, wenn ein Stück den Raum für kreatives Austoben läßt - aber auch balladeske Nuancen werden gefühlvoll rübergebracht.

Einziges Manko: Manchmal ist der ein oder andere Take einfach zu lang ( ... nicht so einfach, zu entscheiden, wann für den Hörer besser "Schluß ist") und es fehlt noch eine einheitliche Linie, die speziell den Klang des Weiss-Trios von anderen abhebt. - Aber: für individualistische Eskapaden haben alle ja noch Jahre Zeit! Ein mehr als guter Anfang ist gemacht.

Carina Prange

CD: Sebastian Weiss Trio - "Polaroid Memory"
(Fresh Sound/New Talent FSNT 085)

Cover: Stefan Danielski

© jazzdimensions2000
erschienen: 17.9.2000
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