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German Jazz Trophy 2006
... geht an den amerikanischen Pianisten Dick Hyman

Die "German Jazz Trophy - A Life for Jazz" geht dieses Jahr zum ersten Mal an einen Künstler aus Übersee. Diesmal ist es der amerikanische Pianist Dick Hyman, der den von der Sparda-Bank, der Jazzzeitung und der Kulturgesellschaft Musik+Wort e.V. zum 6. Mal ausgelobten Jazzpreis entgegen nehmen durfte.

German Jazz Trophy 2006

Dick Hyman, am 8. März 1927 als Richard Roven Hyman in New York City geboren, zählt heute zu den bedeutendsten und vielbeschäftigtsten Jazzpianisten. Schon in frühester Jugend begann er mit dem Studium der klassischen Musik. Während seiner Studienzeit an der Columbia University, 1946-1948, gewann er in einem von einer Radiostation gesponserten Wettbewerb 12 Musik-Lektionen beim Jazz-Pianisten Teddy Wilson, ein Umstand, der sein Leben gründlich verändern sollte. Er spielte unter anderem mit Charlie Parker, Dizzy Gillespie, LesterYoung, Red Norvo, Benny Goodman, Jimmy Hamilton, Thad Jones-Mel Lewis, Toots Thielemans, mit eigenen Kleinformationen, im Trio und als Solo pianist und -organist. Er schrieb Arrangements für die Bands von Count Basie, Bobby Hackett, Cozy Cole, The Mills Brothers, J.J. Johnson und viele andere.

Dank seiner Vielseitigkeit und Virtuosität wurde Dick Hyman bald ein gesuchter Studiomusiker, erhielt auch viele Engagements als musikalischer Direktor von TV-Unterhaltungsprogrammen,von Broadway Musicals und Shows. Seit vielen Jahren zieht der Filmemacher Woody Allen ihn für die Gestaltung aller seiner Filmsoundtracks bei. Dick Hymans Vorliebe gehörte jedoch immer dem Jazz. In seinem virtuosen Spiel zeigt Dick Hyman den überraschenden Facettenreichtum des Eklektikers. Davon zeugen auch seine ungezählten Schallplatten- und CD-Aufnahmen.

Dick Hyman liebt es, sein breites Wissen über den Jazz weiterzugeben. Mit seinen Vorlesungen an Universitäten und Colleges trägt er viel dazu bei, den klassischen Jazz unter den jungen Zuhörern lebendig zu erhalten. Für seine Verdienste um die Musikerziehung wurde er vom Wilkes College im US-Staat Pennsylvania mit einem Ehrendoktorat geehrt. Seit 1985 ist Dick Hyman der Spiritus Rector eines alljährlichen Jazz Festivals in New York City, "Jazz in July at 92nd Street", zu welchem er auch begabte junge, in den USA kaum bekannte, Musiker einlädt.

Mehr info: www.german-jazz-trophy.de

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