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Marc Copland, geboren 1948, ist ein hochsensibler Musiker,
der eminent wach auf seine Mitmusiker reagiert. In unterschiedlichen Besetzungen
entwickeln seine Töne jeweils ein ganz unterschiedliches Profil. Das aktuelle
Trio ist besonders faszinierend. Denn es herrscht hier eine so vollendete
Chemie zwischen den Partnern, dass ein Höchstmaß an Kommunikation auf verblüffend
leichte und fast beiläufige Art daherkommt. Unspektakulärer kann man nicht
spektakulär spielen.
Was ist das Einzigartige? Ging es beim ersten New-York-Trio viel um kontrastreiche kammermusikalische Wortwechsel und beim zweiten um eine ganz starke Verflechtung der Stimmen, so findet Variante drei einen atemberaubenden Weg in der Mitte. Dieses Trio beherrscht die ganz feine Kunst der Abschattierung, also eines Miteinanders, in dem zarte Nuancen der Verständigung nicht nur möglich, sondern geradezu selbstverständlich sind: Da wird traumhaft sicher und klangschön an einem Strang gezogen.
Zugleich aber ist dieses Trio stark auf Gedankenaustausch angelegt: Die Stimmen greifen nicht nur hochsensibel ineinander, sondern sind geprägt von kleinen, spannungsreichen Reaktionen aufeinander – man beachte nur einmal die klanglich differenzierten, ganz beiläufig eingestreuten Antworten, die Schlagzeuger Bill Stewart in The Bell Tolls mit den Becken auf solistische Statements von Copland und Gress gibt...
Zu New York Trio Recordings, Vol. 1: Modinha (2006):
„Hinreißende 63 Minuten lang vollzieht sich hier Triomusik, die zwar immer
wieder an Keith Jarrett gemahnt, sich aber standhaft Jarrettscher Schwelgerei
verweigert die Beseeltheit eher in der Reduktion sucht, und so den Hörer mit
besonders intensiver Abgeklärtheit und kontemplativer Authentizität rührt...“
- Thomas Fitterling in Jazz Podium 12/2006
"Die drei lassen nicht etwa zarte Töne ineinander wachsen, sondern stehen sich mit heruntergelassenem Visier gegenüber. Das Resultat: kontrapunktisches Reagieren, Funkenflug, musikalische Wortwechsel mit Witz und Esprit [...]" - Reinhard Köchl in Jazz thing 66/2006
"An die Trioästhetik eines Bill Evans knüpft Copland immer an, was man nun in wechselnden Kontexten beobachten kann." - Berthold Klostermann in Stereo 1/2007
Zu New York Trio Recordings, Vol. 2: Voices (2007):
"So offenbart sich das kommunikative Geflecht dreier leiser, aber bestimmter
Voices in so sanftmütiger wie aufrichtiger Ästhetik als wahrlich erhabenes
Trio." - Tobias Böcker in Jazzzeitung 11/2007
Besetzung:
Marc Copland - piano
Doug Weiss - bass
Jochen Rückert - drums
Mehr Informationen im Internet:
www.marccopland.com
www.pirouetrecords.com
27.04. 2010 D - München, Unterfahrt
28.04. 2010 D - Kempten, Jazzfrühling
29.04. 2010 D - Berlin, A-Trane
30.04. 2010 D · Berlin, · A-Trane
01.05. 2010 D - Frankfurt/Main, Romanfabrik
02.05. 2010 D - Neuburg/Donau, Jazzclub
06.05. 2010 F -· Paris, Sunside
07.05. 2010 F - Paris, Sunside
09.05. 2010 PL - Kattowice, Centre of Culture
10.05. 2010 PL - Kattowice, Centre of Culture
Endlich ist sie da. Kenner hochklassigen Jazz-Klavierspiels haben diese CD lange herbeigesehnt. Sie ist der dritte Teil eines bisher vielbejubelten Projekts. Kritiker überboten sich darüber schier mit Lobpreisungen. Der Interpret stoße mit diesen Aufnahmen „immer mehr in die Gipfelregionen des Piano-Olymps vor“, schwärmte etwa das „Jazz Podium“, „wahre Wunder“ entdeckte das französische „Jazzman“– Magazin, und als „Musik für die Insel“ erkor das deutsche Presse-Flaggschiff „Die Zeit“ die Klänge, die darauf zu hören waren.
Marc Copland Trio - "Night Whispers" (PIT3037)
Hymnen über Hymnen waren zu lesen über einen der gefragtesten Jazz-Pianisten der letzten zehn Jahre und über seine begonnene Trias außergewöhnlicher Aufnahmen: Marc Copland und seine New York Trio Recordings (NYTR). Wenn es nach Marc Copland selbst geht, dann dürften sich die Reaktionen jetzt noch einmal steigern. Denn der Pianist findet, die jetzt vorliegende sei seine bisher „beste Trio- CD“ – unter lauter Aufnahmen, die von Jazzkritikern allesamt als herausragend beurteilt wurden. In den New Yorker Bennett Studios entstand die Aufnahme unter der Leitung von Pirouet-Programmchef Jason Seizer. Drummer Bill Stewart und Bassist Drew Gress sind hier Coplands Partner. (Pirouet Records/Medien Vertrieb Heinzelmann (MVH))
"Es gibt Aufnahmen, bei denen einem bereits nach wenigen Minuten klar ist, dass man Zeuge von etwas ganz Großem wird. Das gilt mit Sicherheit für den dritten Teil der New York Trio Recordings des Pianisten Marc Copland [...] Fein aufgenommener Pianojazz [ ...] den man einfach erlebt haben muss!" (Drums & Percussion)