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Andreas Weiser - "Der Wechsel der Perspektive"

Der Percussionist Andreas Weiser veröffentlichte im letzten Jahr sein Soloalbum "Close Distance" (Nabel) – in diesem Jahr dicht gefolgt von einem Album des Projektes "Taal Tantra Experience" unter dem Titel "The 6th Sense" (Ozella Music). Eine zweite CD des "Heimat"-Projektes mit Jorge Degas ist derweil ebenfalls in Arbeit.

Andreas Weiser

Überhaupt findet man bei Andreas Weiser ein breites Feld an Tätigkeiten: da ist der Musiker, der Fotograf, der Filmmusikautor, der Hörfunkjournalist. Kurz, Weiser bewegt sich mit erstaunlicher Leichtigkeit in den verschiedensten künstlerischen Bereichen - und erobert sich ein Gebiet nach dem anderen erfolgreich und vielversprechend. Von selbst versteht sich, dass er daher viel in der Welt herumkommt – als Reisender auf der Suche nach Inspiration und neuen Erfahrungen...

Carina Prange traf Andreas Weiser in Berlin

Carina: Auf dem CD "Close Distance" spielst du ein halbes Dutzend Instrumente selbst, hast aber trotzdem ein paar Gäste eingeladen – teilweise alte Bekannte aus früheren Projekten. Spielst du so viele Instrumente selbst, weil du soviel auf Reisen bist?

Andreas: Nee, das hat nichts mit dem Reisen zu tun, sondern einfach mit der Arbeit im Studio. Dort brauche ich das. Auf der Bühne würde ich bestimmte Sachen nicht machen – Schuster bleib' bei deinen Leisten! Im Studio kann ich ja einen Take wiederholen, wenn er schief geht. Einfache Gitarrensachen, Basslinien und Keyboards, das kann ich schon. Ich muss bestimmte Sachen ja auch programmieren können.

Zunächst entwickle ich meine Sachen spielerisch. Und dann entstehen Themen und bestimmte Harmonieabläufe. Da möchte ich nicht irgendwelche Leute dabei haben, das mache ich lieber alleine. Einiges kann ich dann lassen, das muss ich nicht irgendwen neu spielen lassen. Für die komplizierteren Sachen und wenn es um Soli geht, dafür lade ich mir Gastmusiker ein. Aber weil ich, wenn ich alleine arbeite, auch Geld spare, spiele ich bestimmte Sachen selbst ein.

Andreas Weiser - "Close Distance"

Carina: Davon abgesehen, du bist trotzdem viel unterwegs.

Andreas: Stimmt!

Carina: Würdest du dich als einen "ewig Reisenden" bezeichnen und gilt das im Grunde für alle Menschen?

Andreas: Wir sind sowieso "ewig Reisende". Ich glaube, das gilt, selbst wenn man nur in der Wohnung sitzen bleibt. Das Leben geht nunmal voran, der nächste Tag ist ein anderer als der davor. Von daher, wenn ich mich nicht örtlich bewege, ist es auf jedem Fall zumindest eine zeitliche Reise. Und das Leben ist für mich eine Reise, deren Ausgang ich nicht kenne - okay, dass wir alle sterben werden, das ist klar. Wie das aber stattfinden wird, wann, was danach kommt und wie man sein Leben gelebt hat, das kann ich jetzt noch nicht wissen. Und deswegen ist für mich das Leben, die pure Existenz, wie eine Reise.

Ich habe mich mal sehr mit Bruce Chatwin beschäftigt, der praktisch so eine Theorie des Reisens aufstellte, dem es sozusagen eine Lebensnotwendigkeit war. Sesshaftigkeit fand er anscheinend absurd! Heute findet das über das Internet statt, da braucht man sich nicht mehr zu bewegen...

Ich mach' mir schon meine Gedanken – aber ich bin ein Mensch, ich brauche meine Basis. Das ist seit über 30 Jahren Berlin. Auch in meiner Wohnung wohne ich schon ewig. Aber wenn ich da zu lange bin, dann fühle ich mich irgendwie eingeengt: Einmal oder zweimal im Jahr mindestens muss ich meinen Horizont dadurch erweitern, dass ich in eine völlig andere Umgebung gehe. Ich lasse alle meine Sachen, die sich so angehäuft haben, hinter mir und lebe dann eben ein paar Monate aus dem Koffer. Das tut mir immer ganz gut, weil ich dann auch merke, ich brauche das alles gar nicht.

Außer meinen Instrumenten! Die kann ich natürlich nicht immer mitnehmen, das sind zu viele. Aber man kann sich ja auch was leihen, wo man ist. Und das schafft einen Perspektivwechsel. Ich kann mich so selbst auch anders sehen. Wenn ich dann wieder herkomme und mich praktisch fühle, wie ein Tourist, dann sehe ich die Stadt auch wieder anders. Und deshalb komme ich auch immer gerne nach Hause.

Ich glaube, das ist für viele Musiker sehr wichtig, überhaupt für Künstler, die Positionen zu wechseln, um Dinge neu wahrnehmen zu können. Oder überhaupt wieder wahrnehmen zu können! Das ist auch interessant, wenn man an einer Sache arbeitet und nicht weiter kommt, und dann mal ein paar Tage Pause macht. Und dann geht es plötzlich.

Jorge Degas / Andreas Weiser - "Heimat"

Carina: Mit dem Projekt "Heimat" bist du sehr aktiv. Erzähl mal, was da gerade im Gange ist.

Andreas: Ja, "Heimat" sind außer Jorge Degas, der Bass und Gitarre spielt und mir noch die Sängerinnen Nina Ernst und Sahrin Rezai und außerdem Volker Schlott am Saxophon und am Schlagzeug Uli Moritz. Wir waren jetzt mit der Band in Brasilien, haben sehr erfolgreich im Raum Sao Paulo gespielt. Wir sind eingeladen, für ein Festival wiederzukommen. Das wurde aber verschoben, weil die Finanzierung noch nicht klar ist. Jedenfalls soll da die deutsche Kultur mal anders präsentiert werden, dass es nicht nur Sauerkraut, Würstchen und Schuhplattler gibt – was, wie anderswo im Ausland auch, die Leute in Brasilien anscheinend oft glauben.

Leider kennt die ganze Jazz- oder Popszene, die es in Deutschland gibt, im Ausland kein Mensch: Du brauchst nur nach Dänemark fahren, da weiß keiner mehr, wer Herbert Grönemeyer ist. Das ist schon interessant, wie beschränkt auf unseren Sprachraum das ist!

Wir sind, über die deutsche Botschaft, auch eingeladen in die USA. Wahrscheinlich nächstes Jahr; die sind irgendwie auf uns gekommen, um da eine Tour durch die Konsulate zu machen. Scheinbar kapieren irgendwie eher Leute, die schon jahrelang im Ausland leben, was wir da gemacht haben. Hier zu Lande haben wir Probleme, weil die Leute immer sagen, was soll das, das hätte ja mit den ursprünglichen Liedern gar nichts zu tun. Aber es ist wirklich spannend, die unterschiedliche Rezeption dieses Projekts zu beobachten.

Andreas Weiser

Carina: Und das Projekt "The Taal Tantra Experience" mit dem Tabla-Spieler Tanmoy Bose?

Andreas: Das gibt es schon vier oder fünf Jahre. Seit 2003 oder 2004, ich weiß gar nicht mehr genau, wann wir das erste Mal in Indien waren. Aus Berlin sind außer mir mit dabei Kai Brückner an der Gitarre, Tilmann Dehnhard an Sax und Flöten, sowie Max Hughes am Bass. Ich habe die letzte Platte produziert. Tanmoy sagt immer: Mach mal! Er ist viel auf Reisen, hat sicherlich noch andere Sachen in Indien zulaufen. Er hat aber vor, demnächst mehr mit uns zu spielen.

Dieses Projekt mit uns, das ist ihm schon sehr wichtig. Und da basteln wir dran, dass wir nächstes Jahr mehr auftreten. Jetzt haben wir in Ozella Music auch ein Label gefunden für die zweite CD – eine haben wir ja schon in Indien herausgebracht. Die kennt hier aber kein Mensch, Indien ist weit weg. (lacht)

Carina: Du hast immer wieder Radiofeatures gemacht. Wie hast du den Einstieg in die Radiowelt gefunden?

Andreas: Ich habe Geschichte und Germanistik studiert, auf Lehramt. Währenddessen fing ich schon mit dem Trommeln an, weil ich mit einem Musiker zusammen studierte, der Bass spielte und mich mit Musikern aus der Berliner Jazzszene zusammengebracht hat. Ist aber schon ewig her!

Damals hat mir auch Florian Schade, ein Congaspieler und Percussionist aus der Latinszene, mal dies und das gezeigt. Das muss jetzt wohl etwa dreißig Jahre zurückliegen, so ging das los. Lehramt, da wusste ich schnell, das will ich nicht! Ich fing an, mich mit Journalismus zu beschäftigen, ging zum SF-Beat.

Dort machte ich ein Praktikum und arbeitete ein paar Jahre als fester Freier in der SF-Beat-Redaktion. Damals habe ich aber schon bei den Elefanten getrommelt, was sich über die Musikschule, über Uli Moritz ergeben hatte. Ich habe das immer parallel gemacht, bis ich dann aber merkte, dass ich kein Typ für solche Parallelexistenzen bin! (lacht) Ich verlegte mich immer mehr auf Musik und bin dann – zum ersten Mal 1986 – über diese Trommelei nach Brasilien gekommen. Das war mit Dudu Tucci und mit Klaus Staffa von den Elefanten.

Carina: Du bist aber dennoch beim Radio geblieben?

Andreas: Ich habe mir sogar meine Reisen durch Radiofeatures finanziert, anfangs mit Musiksendungen über brasilianische Musik - ich habe immer viele Sachen mitgebracht und das dann hier angeboten. Dann habe ich auch andere brasilianische Themen behandelt, unter anderem ein Feature über Jorge Degas gemacht, den ich dort kennengelernt hatte.

Er ist wirklich ein super Musiker, ein außergewöhnlicher Bassist, der aus den Slums in Rio kommt, ein Straßenkind war. Über ihn lernte ich auch seine Familie kennen, die in den Slums lebt. Jorges Neffen waren teilweise im Drogenbusiness, da sind auch viele schon umgekommen. Sein Bruder war ein ganz dicker Mafiaboss.

Über Jorge kam ich in diese Realität Brasiliens rein. Darüber habe ich einen Film gedreht, mit Thomas Keller, einem Freund von mir. Das wurde dann letztendlich ein Film über die brasilianische Drogenmafia, oder, wenn man so will, über das Slumleben in Rio.

Jorge Degas / Andreas Weiser

Carina: Auf deinen Reisen bist du auch dein eigener Fotograf …

Andreas: Das Fotografieren ist eigentlich über die Filmerei gekommen. Ich hatte die Ideen, machte die Interviews, habe das Konzept geschrieben. Und dann war ich, es war ja ein kleines Team, auch zuständig dafür, die Standfotos zu machen. Die anderen sagten, jetzt mach mal – und dann habe ich gemacht! (lacht)

Dann merkte ich, es macht mir Spaß! Und dass ich offensichtlich ein gutes Auge habe. Also habe ich das immer wieder gemacht. Auf allen Reisen. Ich habe wahnsinnig viele Fotos mittlerweile. Und die werden anscheinend immer besser, es entwickelt sich.

Carina: Vereinbarst du das irgendwie mit der Musik?

Andreas: Ja, es ist irgendwie mein Ding, Klänge und Bilder zusammenzubringen. Das liegt, glaube ich, an meiner Geschichte. Mich mit Sounds und mit Musik zu beschäftigen und gleichzeitig aber auch mit den Dingen, die dahinter stehen. Es gibt glaube ich nicht viele, die das in dieser Art machen. Das zeichnet mich möglicherweise aus.

Es hat mir aber auch immer Schwierigkeiten eingebracht, in den jeweiligen Bereichen akzeptiert zu werden. Das dauert ungefähr doppelt bis dreimal solange. Für die Musiker war ich die ersten Jahre immer der Journalist, für die Journalisten war ich der Musiker. Wenn ich jetzt als Fotograf auftrete, ist es wieder ähnlich. Leider ist das in Deutschland extrem…

Vielleicht gilt das auch anderswo, aber ich empfinde es in Deutschland besonders. Es gibt diese Szene und jene Szene und alle sind irgendwie separat… Es ist ja auch in der Musik so. Es gibt die Jazzer, es gibt die Rocker oder die Popmusiker, es gibt die Rapper, es gibt dies und dies. Der Austausch zwischen all diesen Gruppen ist relativ gering, was ich sehr schade finde.

Andreas Weiser

Carina: Ist das in Brasilien anders?

Andreas: Und wie. Die Musiker dort machen alles! Ich kenne einen, der schreibt moderne E-Musik, ist aber gleichzeitig Keyboarder bei Cidade Negra, einer sehr erfolgreichen Reggae-Popband. Da ist diese Trennung so nicht vorhanden. Und hier empfinde ich sie eigentlich auch als ein bisschen überflüssig.

Carina: Auf deiner Myspace-Seite findet sich der Slogan "The world is what you think it is". Spielst du hier auf die subjektive Wahrnehmung jedes einzelnen an?

Andreas: Ja…, dat is 'nen Spruch aus der Huna-Kultur in Hawaii! Den habe ich nun wieder bekommen von einem Bassisten, Wietn Wito, der mal vor 20 Jahren mit Shannon Jackson und Guru Guru gespielt hat. Ein ganz toller, ein super Bassist! Aber er ist irgendwie verschwunden. Ich weiß nicht was er jetzt macht, aber er ist ein unglaublich guter Bassist gewesen.

Er hatte mir jedenfalls mal einen Zettel mit den Weisheiten dieser Kultur zugesteckt -und den Spruch fand ich nun toll. "The world is what you think it is". Weil es die Relativität unserer Sichtweise der Dinge widerspiegelt. Je nachdem, wer jemand ist oder wie er funktioniert, sieht er die Welt anders. Ich will damit sagen, alles in dieser Welt ist relativ, es gibt keine absolute Wahrheit. Jedenfalls können die Menschen sie nicht erkennen. Vielleicht weiß man es, wenn man erleuchtet ist. Aber das sind die wenigsten!

Carina: Du beschreibst die Musik, die du machst als "Imaginary Music". Das ist deine Sicht der Dinge, deine Wahrnehmung. Wie soll die Musik vom Hörer gedanklich umgesetzt werden?

Andreas: (lacht) Wie sie umgesetzt wird? Wie kann ich das wissen?

Carina: Okay, was vermutest du, oder wie wünscht du es dir?

Andreas: Ich hoffe, und das haben mir viele Leute auch schon gesagt, dass sie Bilder dazu entwickeln können. Wenn man die Augen schließt und da reinhört, dann hat man etwas wie einen akustischen Bilderstrom. Aber welche Bilder das sind, das kann ich natürlich nicht bestimmen. In der letzten Zeit mache ich sehr ruhige, sanfte Sachen.

Was mich ein bisschen wundert, weil ich immer denke, die Welt ist eigentlich in einem ziemlich chaotischen Zustand. Man müsste ja eigentlich wütend werden, oder so. Aber wahrscheinlich habe ich ein Bedürfnis nach einer gewissen Harmonie, nach Ruhe. Wenn man, wie ich, in einer Großstadt wohnt, aber auch wenn ich in Sao Paulo, in Rio, oder in Kalkutta bin, dann ist das Stress. Da geht es einfach ab in diesen Städten und zwar immer mehr.

Anscheinend versuche ich wohl, einen Gegenpool für mich zu schaffen, eine gewisse Klarheit zu erreichen. Weil ich manchmal wirklich Schwierigkeiten habe, Informationen zu filtern. Genau das ist der Punkt, es ist soviel gleichzeitig, gerade auch wegen den modernen Informationstechnologien. Du kannst alles haben. Ich selbst, weil ich kein guter Filterer bin, werde davon manchmal weggespült. Also versuche ich offenbar instinktiv, die Sachen zu trennen und auf wenige Punkte zu reduzieren.

Andreas Weiser

Carina: Das willst du also weitergeben?

Andreas: Es wäre natürlich toll, wenn ich den Leuten, die meine Musik hören, dieses Gefühl weitergeben könnte. Einen Pol, in dem Ruhe herrscht und nicht Aufregung und Stress. Ich meine, ich habe mal ein Konzert gesehen, Shannon Jackson, Peter Brötzmann, Bill Laswell und der inzwischen verstorbene Sonny Sharrock, die hatten ein Quartett, Last Exit und haben damals im Quartier Latin gespielt. Das ist bestimmt über zwanzig Jahre her.

Das klang als ob man von einem Lastwagen überfahren wird, es war unfassbar! Das ist natürlich auch eine Art und Weise mit so einer Realität umzugehen. Aber ich habe mittlerweile das Gefühl, es tut meiner Seele nicht gut, wenn ich mich permanent überfahren lasse.

Carina: Nein, das hört sich eher unangenehm an! Stattdessen also leiser?

Andreas: (lacht) Ja, vielleicht ist es besser, sich irgendwo 'ne Wiese zu suchen oder ein Stück Strand und mal runterzukommen! Weil ich glaube, dass man dann wieder mehr sieht. Weil ich manchmal das Gefühl habe, man wird blind vor lauter Information. Das will ich den Leuten vermitteln. Und wenn das für ein paar Leute funktioniert, dann bin ich zufrieden.

Ich weiß aber auch, es gibt eine Menge Leute, die finden das irgendwie esoterisch oder belanglos und banal. Was ich nicht nachvollziehen kann. Weil man sich dann einer bestimmten Gefühlslage verschließt. Weil man davor Angst hat, auch mal Zeit sein zu lassen, mal Ruhe herrschen zu lassen.

Wenn es mir gelingt, beispielsweise mit der neuen Platte, die Leute runterkommen zu lassen und sich ihren Träumen zu öffnen, dann fände ich das toll. Und dann können sie gerne ihre eigenen Bilder haben. Jeder wird da was anderes empfinden. Es ist ja nur so ein Anstoß…

Carina Prange

CD: Andreas Weiser - "Close Distance" (Nabel 4707-2)

Andreas Weiser im Internet: www.weiserarts.com

Andreas Weiser bei Myspace: www.myspace.com/andreasweiser

Nabel Records im Internet: www.nabelmusic.de

Fotos: Pressefotos

Mehr bei Jazzdimensions:
Andreas Weiser -"Daily Stories" - Review (erschienen: 2.2.2002)

© jazzdimensions 2009
erschienen: 27.06.2009
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