Jazzdimensions
www.jazzdimensions.de: jazz, worldmusic, songwriting & more
home / interviews / portraits / 2006

Gunter Hampel - freie Seele voll Weltoffenheit

Gunter Hampel hat eine Geschichte - und eine Gegenwart, was mehr Dinge sind, als die meisten Menschen haben. Und: er führt ein selbstgewähltes, freies, kreatives Leben in New York - hinter ihm liegen bereits eine Unmenge von Tourneen. Das ist etwas, wovon viele Menschen träumen. Aber - alles davon ist hart erkämpft, und fordert ständige Neuanfänge, gedankliche Flexibilität, eine starke Persönlichkeit und Energie, Ausdauer, Dranbleiben ...

Gunter Hampel

In diesem ersten Teil eines E-Mail-Interviews reflektiert Gunter Hampel sich selbst - ein Meister des Free Jazz, und ständig nach neuen Wegen und Möglichkeiten der Vermittlung von Musik Suchender.

Carina: Wie ist deine Meinung zur "Jazzgeschichte" von Ken Burns - inwiefern widersprechen Burns und Wynton Marsalis deinen Auffassungen vom Jazz?

Gunter: Ich habe vor ein paar Wochen eine Ausstrahlung der "Ken Burns Jazzgeschichte" auf Canal 13 in New York gesehen und gehört - und war von den Beiträgen begeistert! Es war für mich wie ein Bilderbuch, das mir all die wichtigsten Jazzbeiträge - innovative genauso wie lokale Phänomene - aufzeigte, die Hintergründe des Entstehens der Jazzstile, wie z.B. Kansas City usw.

Das Essentielle im Jazz, das Zusammenkommen afrikanischer wie europäischer Musik auf dem Boden der USA, als Hintergrund das gewaltsame Verschleppen der Afrikaner, die noch heute immer währende Versklavung der schwarzen US-Bevölkerung. Das alles war und ist vorzüglich - auch hat endlich mal ein bemerkenswerter Filmemacher wie Burns das so spannend und qualitativ gut gemacht, daß es eine Freude war, Jazzmusik in seinem Entstehen mitzuerleben! Jede Fortsetzung war spannend und bestückt mit nie gesehenen Dokumentationen - und auch Winton Marsalis gab sich alle Mühe sein Wissen von den Dingen kundzutun. Es war, als würde ich noch mal in die Schule gehen und wertvolle Informationen lernen.

Nur - und da ist halt auch mit Kritik anzusetzen - hörte das Ganze irgendwo zu früh auf. Es ist wie in allen Jazzpublikationen und Lehrplänen auf Musikhochschulen, in denen Jazz gelehrt wird: Nach den 50er Jahren hört der Jazz auf, die Kreationen der 60er werden unter den Teppich gefegt und der Jazz geht erst wieder in den 70er Jahren weiter mit Miles Davis Fusions.


Entweder versteht keiner die Nach-Coltrane-Ära,
oder die Industrie arbeitet bewußt daran,
die am meisten kreative Zeit des Jazz auszuklammern!

Entweder versteht keiner die Nach-Coltrane-Ära, oder die Industrie arbeitet bewußt daran, die am meisten kreative Zeit des Jazz auszuklammern. Diejenige, die in den 60er Jahren begann und bis heute weiter blüht, sich weiterentwickelt, und von den - von uns geschaffenen - neuen, auf den Moment bezogenen Ausdrucksmöglichkeiten Gebrauch macht.

Also ist der Anspruch von Burns, seinen Beitrag als Jazzgeschichte darzustellen, unvollständig. Inwieweit das jetzt seiner Rolle als Filmemacher oder dem Einfluss von Winton Marsalis zuzuschreiben ist, ist mir nicht bekannt. In der Jazzliteratur ist es genauso.

Es ist durchaus das Recht von W.Marsalis, die Musik zu spielen, die er am besten kann. Daß das eine Musik ist, die Miles Davis bereits vor fünfzig Jahren gespielt hat, macht seine Musik nicht schlechter, nur daß er sein Geld mit Miles Davis´ Musik verdient und auch von der Industry als DER bedeutende Musiker dargestellt wird, ist nicht so ganz korrekt.

Er ist ein hervorragender Trompeter und Organisator, der den Menschen unserer Zeit gerne Louis Armstrong nahe bringen will, und Miles Davis und ... und ... und ... - Nur, ich habe neulich ein Konzert gehört, in dem er Kompositionen von Louis Armstrong nachgespielt hat. Ich fand es nicht gut, denn so gut wie er das auch immer machen wird - so gut wie Louis ist er nicht! Ich persönlich ziehe es doch vor, mir Armstrong im Original anzuhören - das ist ehrliche Musik. Winton's Stuff ist mir zu aufgesetzt.

Fazit : Für Neueinsteiger in den Jazz ist Burns Jazzgeschichte ein hervorragender Anfang - genau wie J. E. Berendts "Jazzbuch". Aber vollständig ist es keineswegs. Laßt es uns als Ansporn sehen, unseren Stoff selbst zu dokumentieren, sonst macht das ja keiner!

Gunter Hampel

Carina: Du bist seit mehr als 40 Jahren dabei, Musik zu machen - ist das für dich eine Lebensaufgabe, die erst mit dem Tod endet?

Gunter: Ich mache keine Musik, ich BIN Musik. Ich lerne jeden Tag. Der Prozess des Machens ist das Zusammenwirken von den beteiligten Musikern - als Musiker, als Mensch, als Wesen, als Seele in diesem Körper. Meine Musik sind meine Erfahrungen, mein Wille, meine Kompositionen, Arrangements, meine Erfindungen - eben alles was mich ausmacht! Charakter, Persönlichkeit, meine Freude mein Leid, meine Gedanken, mein Spaß am Erleben ...

Ich bin seit 43 Jahren on the road - und mein Leben ist so so spannend und ereignisreich wie schon immer! Langeweile habe ich nie gekannt, mein Aufgabenbereich ist so manigfaltig, daß ich ständig beschäftigt bin. - Ich hatte gerade eine Trio-Tour und ich werde davon eine CD veröffentlichen, weil ich noch nie in meinem Leben so gut gespielt habe - es geht immer weiter! Während dieser Tour habe ich den Witz gemacht, daß ich wohl zum Entsetzen irgendeines Veranstalters mal irgendwo auf einer Bühne tot umfallen werde ...

Carina: Bereits 1969 hast du ein eigenes Label gegründet. Heute macht das ja - übertrieben gesagt - fast jeder Musiker. Damals war das aber ganz und gar nicht selbstverständlich. Wie sah das aus mit Zweifeln, Ängsten, Startschwierigkeiten etc.?

Gunter: Das Schwierigste waren die Fans - die Kunden! Obwohl wir ihnen immer wieder sagten, daß die LPs und CDs auch dort gepresst werden wo CBS oder SONY ihre Schallplatten machen lassen - also dieselbe Qualität haben wie die Industrie-Produkte - waren sie skeptisch! Und dann die Vorurteile wie : "Wenn das keine 'richtige' Plattenfirma rausbringt, muß das schlecht sein!" - usw. ...

Mittlerweile weiß ich, daß das der einzige Weg ist, etwas NEUES in die Welt zu setzen. Mingus, Max Roach, Duke Ellington, Stan Kenton, Benny Goodman - viele Größen der Jazzgeschichte mußten zu diesem Weg greifen.

Weil ... - Plattenfirmen sind leider Business-Unternehmen. Die investieren Geld, um damit Geld zu machen - denen ist völlig wurscht, ob die Musik gut oder schlecht ist - Hauptsache sie verkauft sich! Keine Vorwürfe von meiner Seite - das ist nun mal so im Leben eines Geschäftsmannes - er investiert um Gewinne zu machen. Mir als Schöpfer meiner Musik ist aber daran gelegen, meine Musik zu veröffentlichen! Nur ist es mir als improvisierender Jazzmusiker nicht genug, daß ich meine Stücke als Noten herausgebe - das sind ja meistens nur die Themen und evtl. Anleitungen, wie es weitergehen soll. Ich habe von meinen Kompositionen auch Bücher - schwere Big Band Arrangements - geschrieben. Als Noten natürlich immer verwendbar - aber als Musikstück ist doch erst eine Dokumentation einer Aufführung als Werk anzusehen.

So ist mein Birth Records -Label mit den LPs und CDs meiner Werke Darstellung - und damit auch inspiriertes Beispiel - was aus meinen Stücken herausgeholt werden kann. Darüberhinaus ist jede Komposition wie ein Kind, das ich in die Welt gesetzt habe - es wächst und wächst und wächst. Je öfter ich eine Komposition spiele, desto mehr "entblättert" sie ihren Charakter, der sich ebenfalls entwickelt - und mich dann wieder überrascht. Ist lebendig!

Carina: Jeanne Lee - die du sehr gut kanntest - war eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die man nicht vergessen sollte. Ist die Aufmerksamkeit, die ihrer Person zuteil wird und wurde, in Amerika größer als hier in Deutschland?

Gunter: Ich kannte Jeanne nicht nur, wir haben uns geliebt! Wir haben 33 Jahre zusammen gelebt, 2 Kinder ... - weiss ich - 40 LPs und CDs zusammen gemacht, Musik, Konzeptionen entworfen und ausgeführt, Arbeit mit Kindern, Arbeit mit Erwachsenen in Form von Workshops - und haben Konzerte weltweit gegeben. Sie ist die großartigste Frau und Künstlerin, die ich in meinem Leben kennengelernt habe!

Die Galaxie Dream Band ist auch heute noch eine der am weitesten fortgeschrittenen Ensembles in der Musikgeschichte. Wir haben das Sprachliche in der Musik weiterentwickelt, die GDB ist eine logische Weiterentwicklung des Jazz. Eine, wie sie Ken Burns leider nicht aufgezeigt hat. Bei verschiedenen Publikationen in den USA werden wir im selben Atemzuge wie John Coltrane, Sun Ra genannt - auch als spirituelles Zeugnis aufgeführt.

Das Problem in Deutschland ist, daß alles, was im Zusammenhang mit der Seele und dem Spirit ("Geist" - "Holy Ghost") steht, mit der "Nachkriegsbehandlung" durch die Alliierten - der geistigen Unterdrückung der Deutschen als Volk - ausradiert wurde. Deutschland ist der seelenloseste Staatenverband auf der ganzen Welt. Darum geht hier auch alles kaputt! Sicher, Deutschland hat viel Geld - aber der Prozess, der das Leben des Einzelnen im Zusammenhang mit allen anderen Menschen auf die Stufe der Entwicklung, des Lernprozesses als Lebenswachstum begreift, der auch dem Einzelnen gestattet, sich weiterzuentwickeln, ist total abgeschafft worden!

Die Industrie bestimmt heute unser Seelenheil. Mit Produkten die soweit unter der "Gürtellinie " liegen, daß gute Musik, klassische oder Jazz überhaupt keine Chancen mehr haben. Im deutschen Jazz geht es - so wie in Hannover oder sonst wo! - nur darum, möglichst einen 100 Jahre alten Jazz zu präsentieren, wo sich die Zuhörer aus Langeweile so richtig vollaufen lassen wollen - und dann volltrunken dummes Geschwätz loslassen. - Ich glaube nicht, daß man betrunken in die Kirche oder in ein Konzert gehen sollte. Aber das ist wohl meine persönliche Meinung und interessiert niemanden ...

Jeanne Lee und ich haben den Menschen gezeigt, welche inneren Qualitäten die Jazzmusik hat - Menschen innerlich stark zu machen, dieses Leben zu begreifen und bewußt zu erleben - und auch zu meistern. In Workshops mit Kindern - ich fange bei 5-Jährigen an - und die haben einen mächtigen Spaß dabei, als volle Menschen von mir und Jeanne angesehen zu werden, eingespannt zu werden in Vorgänge, in denen der einzelne wichtig ist. Und wo der Prozess des gemeinsamen Musikmachens mit Improvisieren dem Einzelnen Möglichkeiten schafft sich auszudrücken.


In Deutschland wird seit jeher jemand nur beachtet, wenn er möglichst notengetreu einen US-Musiker nachmacht. Dann erst gilt er als "Epigone" und somit als "vermarktbar".

In Deutschland wird seit jeher - und heute mehr als sonst - jemand nur beachtet, wenn er möglichst notengetreu einen US-Musiker nachmacht. Dann erst gilt er als "Epigone" und somit als "vermarktbar". Und da ich nicht wie Lionel Hampton, oder Milt Jackson oder Gary Burton spiele - sondern Gunter Hampel bin und spiele! - und die Jeanne eben nicht wie Billy Holliday oder Sara Vaughan, sondern wie Jeanne Lee singt - hat man uns von 1967 bis Ende des 20. Jahrhunderts zwar mit Ruhm und Ehre überhäuft. Aber seit Deutschlands kulturellem Zerfall in den letzten sechs Jahren gilt das ja nichts mehr. - Heute haben wir Zlatkos überall. Und "big business" und "big brother" passen auf, daß nichts geschieht, was sie nicht in ihrem Katalog verkaufen.

Marion Brown sagte mir vor ein paar Wochen, daß wir wohl in den Annalen der Welt-Kulturgeschichte unsterblich geworden sind, als Schöpfer von Musik ("Glasperlenspiel" - H.Hesse) - aber daß uns jemand unterstützt, um unsere hohe Kunst weiterzumachen wäre wohl zu viel erwartet. Schade! - Es wird wohl eine Menge Zeit vergehen, bis irgendwelche Generationen unsere Schöpfungen für sich nutzen werden ...

Gunter Hampel

Carina: Du bist bei der Jazzkantine mit dabei, hast auch eine Band, die "Next Generation" heißt - verstehst du dich als Initiator und Vorbild für die Jugend? Inwieweit spielt Lernen als wechselseitiger Prozeß dabei eine Rolle?

Gunter: Also - solche Dinge bewegen sich in meinem Leben selbständig, und alles ist miteinander verknüpft. Ich lebe in New York. Mein Sohn und seine Kumpels rappen mir seit langem die Ohren voll. Und wie jeder Jazzmusiker sagte ich auch meinem Sohn, Rap ist keine Musik! Das ist Poetry! - Aber das war nur am Anfang.

Rappen ist wie Breakdance eine Jugendkultur, ein Ausdruck von jungen Generationen. Und kommt aus dem afro-amerikanischem Lebensstil und dieser Lebensweise. Wenn sich die Jungen auf der Straße treffen, dann begrüßen sie sich von weitem schon mit dem Ritual, das wir als Rap kennen. Sie wiegen ihre Körper, die Hände und Arme wie Windmühlen in der Luft und sie reimen sich ihre Begrüßung in Versen. Wenn das länger dauert, und sie vielleicht sogar einen "Ghettoblaster", der die "beats" liefert, dabei haben, bildet sich schnell eine Traube von Schwarzen und die Umstehenden hängen an den Lippen derer, die gerade rappen. Wie bei einem Hahnenkampf stimmen die anderen bei oder buhen ihn hinweg. Spricht ihnen einer aus der Seele, feuern sie ihn an und fühlen sich im Kollektiv stark.

Sowas kennen wir aus dem Jazz - aus den Jam Sessions. Sie kennen und können Freestyle. Der Jazz ist die "Urmutter" - nur heute ist das nicht mehr bekannt! Als mich die Jazzkantine einlud, auf ihrer ersten CD dabei zu sein, habe ich mir Texte und Bänder schicken lassen - und habe dann gemerkt, daß die damals Zwanzigjährigen ebensolche Texte gemacht haben, wie ich als Zwanzigjähriger - und habe spontan mitgemacht. Dann wurde der Verkauf dieser CD mit über 100 000 Stück ein Hit und wir sind nun seit sechs Jahren auf Tour. Ich mache weiter mit, weil die Jazzkantine mir meinen Freiraum, des Freestyles läßt - also meine Art zu improvisieren nun nach sechs Jahren auch mag, und ich mit zu den Erfolgsträgern gehöre. Die Leute toben nach einem Vibraphonsolo genau wie bei den Rappern!


Die Kids kommen nach dem Konzert
und fragen mir ein Loch in den Bauch über Jazz!

Die Jazzkantine wollte eigentlich nur ein Vibraphon engagieren, jetzt haben sie den Gunter Hampel gekriegt. Das Publikum hat noch nie ein Vibraphon gesehen und noch nie einen Jazzmusiker, weil das ganze auf dem HipHop oder Popsektor abläuft. Ich habe in der Zeit mehr für den Jazz in punkto Verbreitung getan als alle Jazzsendungen in den Radios. Die Kids kommen nach dem Konzert und fragen mir ein Loch in den Bauch über Jazz. Die haben gar keine Informationen mehr über Jazz.

Der Jazz hat ja auch keine aktive Lobby, die für ihn Reklame macht. Ich spiele bei der Jazzkantine so, wie ich immer spiele, also "freie" Improvisationen. Seit Neuestem mache ich Animationen - ich beziehe das Publikum mit ein, gebe denen und der Band Zeichen - und sie machen mit. So wie ich das mit meiner Big Band auch mache, da heraus habe ich das entwickelt.

Es ist schon gewaltig, wenn ich - wie z.B. im Braunschweiger Fußballstadion - 12000 Zuschauer habe, die free-jazz mäßig Big Band Einwürfe machen, im Kollektiv alleine, oder zusammen mit der Band Improvisationen machen - zusammen singen, lachen, sprechen, flüstern, schreien - und gewaltige Energiefelder, Collagen loslassen. Sie können endlich mal alle mitmachen, ohne nur rauf und runter zu springen oder in die Hände zu klatschen. Das Internationale JazzFestival in Leipzig war von meiner Arbeit mit der Jazzkantine so angetan, daß sie mich baten, für ihr Festival ein eigenes Projekt mit Jazz und Rap zu machen.

Ich habe dann mit meinem Sohn in New York Texte und natürlich auch Kompositionen für die neue Band Next Generation gemacht und bin mit zwölf Leuten - einschließlich meinem (und Jeanne Lee's ) Sohn Ruomi als Rapper und Tänzer - insgesamt drei Rappern und zwei Breakdancern auf die Leipziger Jazztage gezogen - und wir haben für die Sensation auf der deutschen Jazzszene gesorgt. Seitdem sind wir mit Next Generation äußerst erfolgreich unterwegs.

Ich kriege e-mails, Briefe , Anrufe von jungen Menschen, die ich auf diese Weise zum Jazz bringe. Meine Konzerte sind - im Gegensatz zu vielen anderen Jazzmusikern in Deutschland - auch von jungen Menschen besucht. Meine Trio-Tour, die ich gerade hinter mir habe war zu neunzig Prozent voll besucht - in Bayreuth, Düsseldorf und Basel. Viele sind junge Menschen, die mich zum Teil erst in den letzten Jahren mit Next Generation oder der Jazzkantine kennengelernt haben.

Wenn die Veranstalter von Jazz in Deutschland sich weiterhin so esoterisch verhalten, werde ich meine Konzerte in Zukunft in Städten wie Berlin, Hamburg, Hannover, Köln, Stuttgart, München, Frankfurt etc. wohl mit meiner eigenen Organisation veranstalten. - Natürlich werde ich auch weiterhin mit Veranstaltern zusammenarbeiten, weil ich im Moment auch die augenblickliche Generation mit meiner Musik erreiche. Die lernen von mir, wie man sich ohne kommerzielle Absichten an einer groovenden und ehrlichen, freien Musik aufbauen, erheben kann - sein Bewußtsein stärken kann. - Und ich lerne von ihnen die heutige Zeit zu verstehen!

Carina Prange

Gunter Hampel im Internet: www.gunterhampelmusic.de

mehr bei Jazzdimensions:
Gunter Hampel - Briefe aus New York: Das Tagebuch zum 11. September 2001

© jazzdimensions2001
erschienen: 22.5.2001
   home | interviews | reviews | clubtermine | tourtermine | festivaltermine | news | links
Sitemap  |   Impressum

 
interviews
reviews
live/clubs/berlin
live/on tour
live/festivals
news
links
home
info@jazzdimensions.de
Diese Seite drucken/Print this page
Empfehlungen: