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Jazzkantine - "Hör niemals auf, dich neu zu erfinden!"

"Hell's Kitchen" heißt das neue Album der Jazzkantine und richtig, zwölf Metalklassiker im jazzigen Gewand tönen dem Hörer hier entgegen. "Wir haben uns über die Jahre einen kleinen Platz in der Jazzwelt erobert", klärt Gründungsmitglied Christian Eitner auf, "wo wir uns in keinster Weise an irgendwelche Regeln halten müssen!"

Jazzkantine (Christian Eitner)

Die Jazzkantine, der seit knapp fünfzehn Jahren existierende lose Verband aus Musikern, hat schon vieles gestemmt: das von ihnen initiierte Braunschweiger Festival "Cityjazznight" gehört ebenso dazu wie einige Theaterstücke – etwa "Braunschweich-Braunschweich". Wichtig war den Jungs (die inzwischen nicht mehr so ganz, ganz jung sind) stets, dass es Spaß macht, dass die Musik tanzbar ist. Mit anderen Worten: es gibt eine konstante und ausbaubare Fangemeinde, die dorthin mitgeht, wo auch immer die Jazzkantine kocht. Heavy Metal darf es auch sein und vielleicht kommt danach etwas völlig anderes. Wir werden sehen!

Carina Prange sprach für Jazzdimensions mit Christian Eitner und Cappucino von der Jazzkantine.

Carina: Cappuccino, du bist zwar nicht Gründungsmitglied der Jazzkantine, aber bereits seit 1993 mit dabei. Warum wurdest du nun - neben Christian Eitner - eines der "Sprachrohre" der Band?

Cappuccino: Erstens, weil mich die Musik der Band begeistert und immer wieder neu inspiriert. Zweitens, weil das, was dann bei der Inspiration rauskam, der Band wohl gefallen hat. Zumindest soweit, dass sie mich auf Tour mitnahmen und weitere Platten mit mir machten. Ich glaube, dass ich jetzt so auf lange Sicht immer noch dabei bin, liegt auch daran, dass wir uns noch immer gegenseitig befruchten. Dass man merkt, dass man nicht auf der Stelle tritt und auch ein bisschen flexibel sein kann. Und, ja, weiterhin mit Spaß dabei ist!

Jazzkantine (Cappuccino)

Carina: Christian, du kannst ja bestimmt auch etwas dazu sagen, zumindest indirekt.

Christian: Ich will nur ganz kurz fragen, das sind jetzt keine MP3s, die dann im Netz stehen? Alles klar! Okay, dann ich kann ich ja die Schokorosinen im Mund behalten…

Mm, ja, im Grunde genommen gab es damals drei Leute, die diese Kantine gegründet haben. Cappucino ist tatsächlich auch ein Mann der ersten Stunde und sogar der ersten Konzerte im legendären "Panoptikum" in Braunschweig. Und seitdem immer dabei, inzwischen unverzichtbarer Frontmann, wahnsinnig flexibel und schon damals mit einem Riesentalent. Ich freue mich nach wie vor, dass wir immer noch so hier sitzen und sozusagen gegenseitig unseren Lebensweg bestimmt haben!

Carina: Cappuccino, du hast drei Titel des neuen Albums interpretiert, als da wären die Songs "Paranoid" von Black Sabbath, "Iron Horse" von Motörhead, sowie der Aerosmith-Song "Walk This Way", der auch bereits von Run-D.M.C. verrappt worden war. Wieso konntest du dich mit diesen Songs so identifizieren?

Cappuccino: Schon vor Ozzy Osborne habe ich permanent irgendwelchen Tieren den Kopf abgebissen. Von daher war es natürlich klar, dass ich das mache! (lacht) Nee, also, ich habe als Rapper ja erstmal gar nichts damit zu tun gehabt. Die Idee natürlich, klar, fanden alle sofort witzig. Weil die Jungs schon teilweise während der Schulzeit Bands hatten und da AC/DC-Sachen gecovert haben. Und teilweise die größten AC/DC-Fans sind, die ich so kenne!

Aber wie passt man da als Rapper jetzt so rein, habe ich überlegt. Wird da eine Coverversion von 'nem AC/DC-Song gemacht und man packt einfach Rap mit dazu? Ne? Oder versucht man sich gesanglich mit der ein oder anderen Nummer selbst? Und dann haben wir irgendwann einen Pool mit Songs gehabt, die in Frage kämen. Und es war klar, dass ich und Tachi, mein Frontkollege, der auch mitrappt, auf jeden Fall den Run-D.M.C.-Klassiker in die Mangel nehmen. Zumal wir den bestimmt fünf, sechs Jahre immer wieder irgendwo in der Zugabe live gespielt haben.

Bei den anderen beiden Nummern kamen Christian und Studi mit Ideen. Für mich wäre es verdammt schwierig gewesen, zu sagen, ich versuche es mal hiermit oder damit. Ich habe mir mal ein, zwei Lemmy-Interviews angeguckt und ein bisschen in Motörhead reingehört und so'n Kram. Kann das alles für gut heißen, Lemmy ist 'ne coole Sau! Also fühle ich mich da sehr wohl mit.

Und Ozzy Osborne – spätestens auf MTV, als man so gesehen hat, wie er tagsüber mit seinen Hunden und seinem Leben, was er noch Leben nennt, umgeht – ist halt natürlich auch ganz klar 'ne coole Sau! Und im Endeffekt sind ja teilweise auch die Rapper so… Einfach 'n bisschen rocken, 'n bisschen gut drauf sein, teilweise ein bisschen machomäßig unterwegs. Und so hat das ganz gut gepasst. (lacht)

Jazzkantine - "Hell's Kitchen"

Carina: Christian, kannst du noch was dazu sagen?

Christian: Wir haben als Jazzkantine schon immer eine Leidenschaft für Rockgeschichten gehabt. Wir haben immer bei den letzten Touren in den Zugaben gerne mal eine Nummer von Deep Purple gespielt oder eine von AC/DC. Teilweise auch mit ein bisschen Rap. Daher kam der Gedanke, das mal als Album zu machen. Das passt auch gerade in die Zeit. Und als Jazzkantine können wir es uns sowieso immer erlauben, einfach mal zu sagen, wir machen jetzt ein englischsprachiges Ding.

Weil, wer uns kennt, der mag uns auch deshalb, weil wir uns immer wieder neu erfinden. Weil wir verschiedene Seitenprojekte haben, die sich mit neuen Crossover-Ideen beschäftigen. Somit sind wir einfach ins Studio gegangen und haben relativ aus dem Bauch heraus gesagt, jeder nennt mal so zwei, drei Lieblingssongs aus dieser Zeit. Und dann haben wir das im Studio relativ fix in drei Tagen eingespielt. Manchmal muss man solche Augenblicke greifen und sagen, okay, los, zack! Das ist jetzt gerade ein guter Moment!

Natürlich haben wir ein bisschen ausgewählt in Bezug darauf, wie sich das umsetzen lässt. Zum Einen musikalisch und harmonisch: Kann man da nen Swing draus machen, kann man aus einer Uptempo-Nummer vielleicht eine Ballade machen? Zum anderen, was die Songtexte angeht, wie das funktioniert. Da gibt es ja so manche Metal-Hymne, die inhaltlich nicht mehr funktioniert, wenn du sie als Ballade spielst. Sowas wie "The Number of the Beast" von Iron Maiden. Das kannst du dann schlecht verjazzen und dann sagen, liebe Pat Appleton, mach das doch mal als Ballade! Das kannst du aber gut machen mit "I was made for lovin' you", das passt textlich.

Carina: Das Jazzfestival "Cityjazznight" in Braunschweig geht auf die Jazzkantine zurück und wird auch von der Band veranstaltet. Wie kam es dazu, dass eine Band als Veranstalter und Organisator auftritt?

Christian: Wir haben das jetzt im fünften Jahr veranstaltet, gerade vorgestern! Das war immer schon ein Wunsch von uns, wir sind sehr heimatliebende Braunschweiger. Wir haben so rumgesponnen und gedacht, etwas aufzuziehen, aus diesem großen Netzwerk, das sich an Kontakten aufgebaut hat. Außerhalb der Stadt, aber natürlich auch innerhalb der Stadt – sprich zu Medienpartnern, Clubs, Sponsoren, wie auch immer… Wäre das schön, dachten wir!

Und wir haben dann die Form eines Jazzfestivals gewählt, weil es die Möglichkeit gibt, eine große Bandbreite an Musik anzubieten. Weil man mit einem Eintrittsticket von Location zu Location hoppen und neugierig in Sachen reinhorchen kann, die man sonst nie im Leben mitkriegen würde. Abgesehen davon, dass ja nach wie vor viele noch immer denken, dass Jazz weh tut!

Für uns der Jazz sehr breit gefächert, von Dixie bis hin zu Avantgarde, Modern, Hiphop-Jazz, wie auch immer. Es ist ein Haufen Arbeit und man hat viele, viele Demos durchzuhören. Aber wir sind auf einem guten Weg, uns da einen Namen zu erkämpfen und versuchen, uns mit der Jazzkantine hier und da mal auch in einzelne Projekte einzubinden, mal als Sessionmusiker dabei zu sein.

Jazzkantine

Carina: Im Jahr 2009 wird die Jazzkantine bereits 15 Jahre alt – ganz schön viel Zeit ist da ins Land gegangen...

Cappuccino: Gott, hör auf!

Carina: Was hat sich musikalisch verändert, insbesondere in den letzten vier Jahren seit dem Zehnjährigen?

Cappuccino: Gott sei Dank hat sich nicht allzu viel verändert! Ähm, wir haben immer noch das, was am meisten zusammenhielt. Dass wir ziemlich offen sind. Dass wir eher tanzbare Musik spielen, zumindest irgendwie groovende Musik und nicht immer einfach jedem Künstler seine hundert Takte Solo lassen. Es ist immer ein schöner Partyspaß, wenn wir spielen.

Ansonsten haben wir einige Farben neu ins Spiel gebracht. Hier und da wird mal Reggae angefasst. Das liegt aber nicht daran, weil die Jazzkantine sagt, lass uns mal Reggae machen, läuft gerade gut! Sondern weil so ein Typ wie ich jetzt seit zwei Jahren einfach wieder verstärkt Bob Marley und andere Reggae-Künstler hört. Weil ich mich in meiner Musik dann davon beeinflussen lasse. Und das bringe ich mit ein. Dann haben wir hier und da auch ein bisschen latin-mäßig was gehabt und jetzt halt den Metal ausgepackt. Das sind so die ersten Sachen, die mir einfallen.

Außerdem gibt es in Braunschweig immer wieder das ein oder andere Festival am Theater. Und da greifen wir dann wirklich in jede Kiste! Das ist dann auch mit Humor und Spaß verbunden, und mit Schauspiel. Also nicht: "Jazzkantine nimmt die Musik jetzt ernst!" Da haben wir dann von Wolfgang-Petry-Persiflagen bis zu großen Queen-Hits alles verbraten. Das ist immer was Neues, was man dann von der Jazzkantine auf jeden Fall nicht kennt.

Carina: Ihr feiert auch Erfolge mit Stücken wie "Braunschweich- Braunschweich" oder dem Musical "Ölper 12 Pöints". Wie kam es dazu, dass die Jazzkantine auf die Theaterbühne gelangte?

Christian: Es gab in unserer Heimatstadt Braunschweig einen Kontakt zum Ballettmeister Pierre Wyss, der 1999, 2000 am Theater war. Darüber wurde die Idee geboren, das, was wir machen, mal in der Verbindung mit nem Ballett zu probieren. Mit einem richtig großen, modernen, sechzehnköpfigen Ballett! Daraus ist die Tanzkantine erwachsen, mit der wir dann auf Tour waren. Es gab auch zwei CDs mit nem tollen Erfolg.

Das war für uns ein Moment, in dem wir merkten, dass man noch so viele Sachen machen kann! Losgelöst vom eigentlichen Jazzkantine-Job, vom ganz normalen Live-Geschäft. Wir sind dann eben neugierig geworden und haben zum Einen tatsächlich durchgeknallte, fast comedy-angehauchte Projekte gemacht, aber auch "Hundert Jahre Hiphop" an der Landesbühne Hannover, so eine Art Persiflage auf den Hiphop mit migrantischem Hintergrund.

Wir sind einfach Freunde des Crossovers in alle möglichen Richtungen. Es war immer schon ein Ziel, Brücken zu bauen in welche Richtung auch immer. Und das geht natürlich gerade im Jazz besonders gut.

Jazzkantine - "Highway To Hell" (feat. Tom Gäbel)

Carina: Cappuccino, im Internet steht, du hättest das Studio-38 gegründet, dein viertes Soloalbum selbst produziert und würdest seit zwei Jahren R&B- und Hip-Hop-Events organisieren…

Cappuccino: Die meisten Sachen sind nicht mehr so aktuell, aber sie haben sich folgerichtig ergeben. Das mit den Parties war ein Zusammenschluss mit einem guten Freund von mir und seinem Partner. Mit einem anderen Freund hatten wir dann ein kleines Studio, haben das alles zusammen gemischt und sagten uns, wir könnten doch unsere aufgenommenen Sachen gleichzeitig hier bei den Parties so ein bisschen an den Mann bringen.

Wir machten dann Street-Tapes, haben ein paar Beats produziert. Und einfach Leute aus Braunschweig und Umgebung draufrappen lassen, das Ganze im Internet verschenkt und solche Geschichten. Mit einer anderen Band haben wir Punkrock mit Ska-Reggae und mit Rap gemischt und auch alles verschenkt und so'ne Sachen.

Und ich habe 'ne Zeitlang viel ausprobieren und wollte mir erstmal sicher sein, was denn so geht. Und jetzt hat man so 'ne Linie und da guckt irgendwann, ob man vielleicht 'ne Soloplatte macht und die in den Markt stellt. Mal schauen.

Jazzkantine

Carina: Zum Stichwort "immer wieder neu erfinden" – fällt euch etwas ein, das noch fehlt?

Christian: Ja, das ist so ein bisschen schwierig. (lacht) Wir haben im nächsten Jahr eine Theaterproduktion über unsere leidgeplagte "Braunschweiger Eintracht". Das ist sozusagen der Traditionsfußballverein. Das ist für uns mal wieder Neuland, da werden wir sehen, was wir da mithelfen können. Es ist tragischerweise fast zu einem Abstieg in die vierte Liga gekommen, das konnte gerade noch am letzten Spieltag mit zwei Toren glattgebügelt werden!

Tatsächlich wissen wir nie, wo die Reise so hingeht. Wir haben den Wunsch, diese Jazz-Lyrik-Geschichte auszubauen, vielleicht ne CD zu machen. Da haben wir die ersten Gehversuche gestartet und planen ansonsten eher von heute auf morgen. Weil wir natürlich aufgrund der Struktur nie so genau wissen, wie denn die Verfügbarkeit der Leute ist, weil alle immer irgendwelche Sachen um die Ohren haben.

Es gibt immer wieder neue Ideen. Ich könnte mich anfreunden mit so ner Art Reggae-Ragga-Geschichte, die ein bisschen jazziger ist. Und deshalb genießen wir diese Zusammenarbeit: Leute, die aus total unterschiedlichen Ecken kommen, die sich sonst wahrscheinlich nie im Leben getroffen hätten. Die in ein Studio zu stellen und zu sagen, so, was geht jetzt hier zusammen? Das sind die Momente, die dann einfach Spaß machen!

Carina: Also Reggae wird die neue Schiene? Oder wie geht es weiter?

Cappuccino: Ja, mit Sicherheit wird Reggae weiterhin einen großen Anteil in meiner Musik haben. Ich bin im Moment durch das Jazzkantine-Album wieder ein bisschen rock-angefixt. Oder das heißt, das erste mal überhaupt. Ich habe zwar auch schon vor der Idee Rage against the machine und sowas in meinem Player gehabt. Aber die liefen dann gleich neben DMX und The Prodigy und sowas.

Und jetzt habe ich was von einem geilen Trio aus New Jersey und Rio de Janeiro drauf, Ill Niño nennen die sich. Die machen ziemlich hartes Zeug, aber mit schönen spanischen Klängen dazwischen. Und das fixt mich wieder ganz schön an. Ist natürlich ein Problem, denk ich, weil jetzt gehste wieder komplett conträr deiner eigenen Sache, die du sonst normalerweise anbietest! Aber man muss einfach alles machen. Vielleicht mische ich doch den ein oder anderen Song mit ner Brettgitarre dazu.

Wie Christian sagt, es ist alles Crossover, alles Symbiose. Ich würde nur dann reinen Reggae machen, wenn ich tatsächlich auf Jamaika leben würde. Wenn ich wüsste, die nächsten fünf bis zehn Jahre bleibe ich, es ist alles abgesichert. Dann wäre ausschließlich Reggae angesagt. Dann wäre es mir wahrscheinlich egal, wo ich spiele. Ob ich auf Tour gehe oder nicht, ich kann meinen Reggae machen.

Aber hier ist es ja so, du willst mal raus mit der Musik. Willst es den Leuten präsentieren. Und, ja, wenn mir die Szene teilweise zu klein ist oder ein Overkill von allem da ist, dann möchte ich nicht noch irgendwas von der Sorte rausbringen, die dann keiner braucht.

Jazzkantine

Carina: Was für ein Publikum wollt ihr mit der neuen CD ansprechen? Anderes als vorher, oder das gleiche plus mehr?

Christian: Das Gleiche plus mehr, das ist natürlich immer das, was man sich so wünscht! Aber tatsächlich ist es so, dass viele der Kantinen-Fans mit uns jetzt so langsam in ein Alter kommen, wo man sich nach den ersten beiden Kindern damit beschäftigt, bau ich jetzt ein Haus oder nicht? Wo man weiß, dass viele von denen tatsächlich nicht mehr so unbedingte Viva-Gucker sind, sondern tatsächlich Leute, die diese Songs auch früher gehört haben und kennen.

Das war natürlich das Ziel, das alles mal in einer Form zu präsentieren, die vielleicht ein bisschen kompatibler ist. Wo man sagt, sowas wie "I was made for loving you" konnte ich vielleicht noch nie so richtig ab, aber in der Form ist es ja doch ein ganz guter Song! Das ist der Gedanke, der dahintersteckt, dass man eine breitere Hörerschaft anspricht.

Gleichzeitig haben wir uns aber wegentwickelt vom reinen deutschen Hiphop, weil wir gemerkt haben, dass man irgendwann an Grenzen kommt. Und weil dieser Hiphop doch auch ein Generationending ist, dass diese neue Generation von Hiphop – gerade hier aus Berlin - ne absolute Berechtigung hat, aber nicht unbedingt unser Ding ist.

Und man fragt sich, was soll man die ganze Zeit versuchen, irgendwie die typischen Klischees zu erfüllen!? Oder auf Deutsch zu erzählen, da gehen dir irgendwann die Textideen aus… Man sieht es auch bei Bands wie Fanta 4 oder Fettes Brot, die so noch im Markt sind und zu ner Zeit angefangen haben ähnlich wie wir. Auch die haben sich musikalisch vom reinen Hiphop wegentwickelt.

Deshalb ist dieses Konzept "Jazzkantine plays Heavy Metal" eigentlich eine gute Brücke hin zu einem rein englischen Album mit Gesang. Und nur ansatzweise Rap. Und ich denke, dass das live gut funktionieren wird. Was für die Jazzkantine schon immer immens wichtig war, weil wir uns immer auch als Liveband gesehen haben.

Carina Prange

CD: Jazzkantine - "Hell's Kitchen" (Sashimi/Rough Trade)

Jazzkantine im Internet: www.jazzkantine.de

Cappuccino im Internet: www.cappuccino.web99.de

Sashimi Records im Internet: www.sashimirecords.com

Fotos: Pressefotos

© jazzdimensions 2008
erschienen: 10.8.2008
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