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Steve Hackett - "Klänge wie wilde Orchideen"

"Rock music seems to be about engaging the world of our senses. Classical music seems to speak of something beyond this world."

Genesis war die Band, mit der Steve Hackett von 1970 bis 1977 bekannt wurde. Die Band, deren soundprägendes Mitglied er war – und von der er sich ab 1975 löste, um bald danach vollständig eigene Wege zu gehen. Der Gitarrist entdeckte schnell, dass er sich musikalisch in vollkommen unterschiedlichen Welten zuhause fühlen konnte: verliebt in den Klang der klassischen Gitarre ebenso wie in den der E-Gitarre, stand ihm alles offen.

Steve Hackett

Genauso vielfältig zeigen sich seine im Laufe der Jahre erschienenen CD-Veröffentlichungen. Setzte er sich auf dem einen Album mit klassischer Musik auseinander, folgte oft eine Einspielung mit handfestem Progressive Rock auf dem Fuße. Seine hohe Kunst letztendlich, besteht in der Verbindung beider Pole – filigraner Orchestersound und Rock, akustische wie elektrische Instrumente. Hacketts "Wild Orchids" brachte einen aggressiv rockigen Sound und von ihm selbst gesungene, thematisch anspruchsvolle Songs zusammen mit dem, noch vom Vorgängeralbum "Metamorpheus" bekannten "Underworld Orchestra". Sein aktuelles Album "Tribute" hingegen zeigt den ewig Suchenden wieder unterwegs in klassischen Gefilden…

Carina Prange sprach mit Steve Hackett für Jazzdimensions

Carina: Auf deinem Album "Wild Orchids" trifft deine Rockband auf das "Underworld Orchestra". Die Musik bewegt sich quer durch höchst unterschiedliche Genres von Rock über Folk bis Klassik. Ist Musik das einzige Medium, das, ohne dabei Schaden anzurichten, Grenzen überschreiten kann – nicht nur stilistische, sondern auch interkulturelle Grenzen?

Steve: Ich vermute, du spielst auch auf die derzeitige globale Krise an … was das angeht, bin ich genauso besorgt wie jeder andere. Nun, sicherlich ist Musik zumindest der harmlosere Weg, die eigenen Vorstellungen jemandem in einem anderen Teil dieser Erde nahezubringen. Die "Schadensbegrenzung" ist auch gleich mit eingebaut - du kannst ja nicht mehr tun, als sie an- oder ausstellen: Musik ist somit tatsächlich der denkbar beste Kulturbotschafter, den es gibt. Instrumentalmusik ist in dieser Hinsicht sogar überlegen, denn sie benötigt keine sprachliche Komponente, um Inhalte zu vermitteln. Ohne mich versteigen zu wollen, möchte ich sagen, dass Musik die Sprache des Friedens ist – potentiell zumindest.

Die Musik, scheint mir, stellt einen innigen Kontakt mit der Welt dar, mit dem Weltgeist. Wie ein Ohr, das ich am Boden habe. Über diesen Kontakt empfange ich Botschaften. Ich komme mir vor wie eine Art Medium, das bestimmte, quasi in der Luft liegende, Themen und Ideen aufgreift. Manchmal erscheinen sie mir im Traum. Für gewöhnlich, tauchen sie immer dann auf, wenn ich es am allerwenigsten erwarte.

Steve Hackett

Carina: Du wartest also auf Inspiration? Oder geht es auch ohne das?

Steve: Sich bewusst hinzusetzen, um zu schreiben, ist höchst frustrierend. Ich schreibe die besten Sachen, wenn ich nicht einmal auf der Suche nach etwas bin. Ich bin ständig dabei, gewissermaßen das Rad neu zu erfinden. Es ist immer ein Stochern im Nebel - und ich könnte beim besten Willen kein Patentrezept dafür herleiten. Woran liegt es? Warum erfährt der eine Künstler eine Inspiration, warum schreibt er dann ein besseres Stück als irgendwer anders? Das können wir nicht erklären – und wir werden es im Leben nicht herausfinden. Nicht in diesem Leben, jedenfalls.

Ja, ich bin ein spiritueller Mensch. Ich bin nicht religiös. Ich glaube aber, dass es mehr Dinge auf der Welt gibt, als sichtbar sind. Unsichtbare Dinge. Vielleicht sogar ganze Welten des Unsichtbaren. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass das, was wir vor uns haben, nicht alles ist. Wir sind Teil eines Systems, das auf Materie beruht, auf Körperlichkeit. Was außerhalb dieses Systems liegen könnte … davon habe ich natürlich keine wirkliche Vorstellung. Ich kann nur nicht glauben, dass die Welt, das Universum, nur die Aufsummierung dessen sein soll, was wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen. Vermutlich ist diese unsere Wahrnehmung sogar sehr eingeschränkt. Und wir haben nur ein kleines Teil des Puzzles in der Hand.

Carina: Als wir das letzte Mal miteinander sprachen, sagtest du, der Klang sei das, was du jederzeit über die Spieltechnik stellen würdest. Bedeutet das für jemanden, der wie du ständig nach neuen Klängen sucht auch eine fortwährende Infragestellung der eigenen ästhetischen Vorstellung? Wie findet man einen "neuen Klang"?

Steve: Probieren. Experimentieren. Fehler machen. Zufall. Es ist ein ständiger Prozess des Aussortierens und Verwerfens. Und logische Überlegungen helfen dabei nicht weiter – man muss sich ganz auf den eigenen Instinkt verlassen. Es gibt einen ganz bestimmten Moment, wo du spürst, dass die gerade gespielte Phrase mit genau diesem bestimmten Klang konform geht – eigentlich untrennbar davon ist. Die Phrase beginnt zu leben. Plötzlich bist du raus aus dem Nebel, dem Chaos, und kannst schöpferisch gestalten.

Steve Hackett - "Tribute"

Carina: Was ist denn nun aber überhaupt ein "guter" Sound? Hat man den einfach?

Steve: Im Wesentlichen alle Musiker, die ich gerne höre, zeichnen sich durch einen exquisiten Sound aus. Unabhängig davon, ob sie akustisch oder elektrisch spielen. Bei Geigern wird das besonders deutlich: Ich achte auf einen reichen Klang und ein ganz bestimmtes Vibrato. Ich nehme an, jeder Geiger möchte, dass sein Instrument wie die menschliche Stimme klingt. Nimm beispielsweise Anne-Sophie Mutter, die ich sehr schätze – sie ist einfach die beste, die ich je hörte. Besonders das Bach'sche Violinkonzert. Einfach hinreißend, wie sie das spielt! Oder der Sound von Andrés Segovia bei bestimmten Stücken.

Oje, ich merke, was ich als "großen Klang" bezeichne, kann ich nur mit Beispielen beschreiben … Auf der Mundharmonika, einem Instrument, das ich sehr liebe: Paul Butterfield ein unglaublicher Sound; beweglich, aber immer kontrolliert, jeder Ton voll auf den Punkt. Oder Little Walter, als er mit Muddy Waters spielte – superb, das habe ich fast täglich gehört!

Wenn man bedenkt, wann das aufgenommen wurde, in den 50er Jahren … und so ein Sound!? Das haben die damals hinbekommen. Schon vor der Rock `n Roll Ära gab es Aufnahmen mit wirklich gutem Sound. Der Geigenton von Stephane Grapelli, Django Reinhardts Gitarre – das hört sich für mich immer noch frisch an.

Carina: Das waren jetzt alles Instrumentalisten. Achtest du bei Sängern auch darauf?

Steve: Für Sänger gilt das gleiche.. Nimm Leute wie Richie Havens oder Buffy Sainte-Marie – nirgendwo auf der Welt gibt es Sänger, die auch nur entfernt so klingen. Sie haben ihren eigenen Sound, sind ein Ding für sich, absolut einmalig. So etwas möchte ich auf der Gitarre erreichen. Es ist schwer – ich meine, wirklich schwer! – vollkommen eigenständig zu klingen. Hier und da ist es mir gelungen. Dann wieder denke ich, andere kriegen's besser hin als ich.

Manchmal höre ich ältere Aufnahmen von mir, wo mir mein Sound damals gefiel. Im Nachhinein war er "nicht ganz da" – es ist und bleibt eine endlose Suche nach etwas nicht fest Umreißbarem. Mein Gitarrensound … im Rockbereich suche ich nach einem Sound, der einem fast den Arm abreißt. Der aber gleichzeitig damit kokettiert, nach Geige zu klingen. Oder nach Trompete.

Überhaupt, es sind fast immer Brass und Strings, wonach ich vom Sound her strebe. Sowohl auf der Gitarre als auch auf der Mundharmonika. In diese Nähe zu kommen, in den Bereich, wo die Grenzen zwischen den Instrumenten verschwinden, das beschreibt für mich einen guten Klang.

Carina: Es gibt ja für alles Wurzeln. Erinnerst du dich noch an deine erste Gitarre?

Steve: Oh, da war ich ungefähr zwölf. Das war ein Riesenteil – zumindest fühlte es sich damals so an. Es war eine Kay mit F-Löchern, die meinem Vater gehörte. Wäre vielleicht für Country geeignet gewesen. Ich habe darauf Akkorde geschrubbt und vielleicht wirklich ein bisschen Country gespielt. Aber sie war mir zu groß! Mit zwölf war ich noch so klein, dass ich um das Instrument kaum mit den Armen herumreichte. Erst mit vierzehn konnte ich einigermaßen Akkorde darauf spielen, da hatte ich mich schon zwei Jahre an ihr versucht.

Anfangs habe ich aber nur Melodien gespielt, keine Akkorde. Weil ich die Saiten nicht runterdrücken konnte – die Saitenlage war sowas von brutal! Dennoch, das war die Zeit, als ich begann, mich für Gitarrenmusik zu interessieren. Die frühen 60er. Damals fing ich an, Gitarrenplatten zu kaufen. Im Grunde habe ich nie wieder damit aufgehört.

Carina: Wie klang diese Gitarre? Verklärt man das im Nachhinein irgendwie? Ist das erste Instrument vielleicht der Sound, nach dem man später unbewusst sucht?

Steve: (lacht) Das vielleicht nicht – aber ich glaube auch nicht, dass ich den Sound dieser Kay-Gitarre ohne weiteres reproduzieren könnte. Dafür braucht man – ganz physisch – stramme, ultradicke Saiten und eine hohe Saitenlage. Akkorde klingen grundsätzlich wie mit hartem Plektrum gespielt und obendrein komprimiert. Also extrem perkussiv, mit ganz wenig Ton und Sustain.

Steve Hackett

Carina: Trotz deiner Betonung auf Klang besitzt du auch eine ausgezeichnete Spieltechnik. Wie entwickelt – und vor allem erhält man sich - diese Fingerfertigkeit? Sprich: übst du?

Steve: Nun, es gibt Phasen wo ich entweder den ganzen Tag spiele oder überhaupt nicht. Normalerweise muss ich in so eine Lücke stoßen, wenn es gelingen soll, mit etwas Neuem aufzuwarten. Ich brauche immer wieder mal den Abstand von der Gitarre. Sonst ertappe ich mich jeden Tag bei den gleichen Fingerübungen. Und das bringt die Spieltechnik überhaupt nicht weiter. Das bringt dich auch nicht weiter beim Ausloten weiterer Möglichkeiten des Instruments.

Abstand nehmen, ist mein Motto. Abstand, damit ich dann erfrischt zurückkehren kann.

Carina: Welche deiner Gitarren ist für dich momentan die Nummer Eins?

Steve: Eine Les Paul. Ich besitze zwei davon, die ich neulich wieder hervorgeholt habe. Dazu ein Marshall-Verstärker, einen 50 Watt "Reissue", den ich mir vor einiger Zeit zugelegt habe. Zwischen die Les Paul und den Marshall schalte ich noch einen SansAmp Vorverstärker, manchmal auch einen Treble Booster. Ein interessanter Effekt, der die Gitarre richtig nach vorne bringt.

Abgesehen davon pendle ich immer zwischen den Extremen – ich stehe entweder voll auf den elektrischen Sound oder voll auf den akustischen Sound. Letztens war es der elektrische. Ich habe aber in letzter Zeit an einem Album mit klassischer Gitarrenmusik gearbeitet, das nun fertiggestellt ist. "Tribute" ist als Hommage an die alten klassischen Meister wie Segovia gedacht.

Die Arbeit hat mir viel Freude eingebracht, aber auch allerhand physische Schmerzen, bis ich alles erfolgreich eingespielt hatte. Das Ergebnis gefällt mir aber. Ich empfinde die akustische Gitarre an sich als ein Instrument von überragender Ausdruckskraft.

Carina: Nun eine von diesen Genesis-Fragen, vor denen du wohl in keinem Interview verschont bleibst…

Steve: Nur zu!

Carina: Was fällt dir als erstes ein, wenn du an diese Zeit denkst? Welche Eindrücke bleiben?

Steve: Ich frage mich beim Zurückblicken, was wohl eigentlich den Stil von Genesis ausgemacht hat. In erster Linie, würde ich sagen, war das eine ganz bestimmte Art zu spielen, die Akkorde als Melodieführung einsetzte. Die Akkorde selbst wurden zur Melodie. Darin war die Band gut – davor und danach gab und gibt es kaum jemand, der dazu so in der Lage ist. Und das eben machte den Klangcharakter der Gruppe aus. Es kommen natürlich noch viele andere Sachen und allerlei Gefühle hoch, wenn ich an die Zeit denke – immerhin handelt es sich um sechs oder sieben Jahre meines Lebens. Aber das ist jedenfalls ein Aspekt, der mir in den Sinn kommt.

Steve Hackett

Carina: Deine Frau, Kim Poor, entwirft die Cover deiner Alben. Inspirieren sich eure beiden Kunstrichtungen gegenseitig – Musik und bildende Kunst? Und wie?

Steve: Inspirieren? Ja, sicher, indem wir uns gegenseitig ermutigen. Jeder Künstler, ob er nun bildnerisch gestaltet oder mit Tönen, kennt es, dass sich von Zeit zu Zeit der Blick auf die eigene Arbeit verschleiert. Dann brauchen wir, dass jemand zu uns sagt, dass wir gut darin seien, was wir tun. Dass wir eben nicht die Richtung verloren hätten.

Als Künstler muss man sich immer vor Augen halten, wofür man eigentlich arbeitet. Es geht eben nicht um das Ergebnis, jedenfalls nicht nur. Man macht es wegen des Ausdrucksmediums selbst. Weil es einem gut tut, sich innerhalb eben dieses Mediums auszudrücken. Gefühlssache…, aber nicht nur! Nicht immer sollte das eigene Gefühl den Ausschlag geben, auch das ist wichtig für einen Künstler zu erkennen. Man muss auch wagen, Dinge in Angriff zu nehmen, bei denen man "fühlt", das klappt nicht. Eben diese Dinge stellen sich manchmal als die stärksten Ideen heraus.

Steve Hackett - "Wild Orchids"

Carina: Zu zwei Stücken von "Wild Orchids" wüsste ich gerne Näheres – "Down Street" und "The Fundamentals of Brainwashing"…

Steve: "Down Street" zeichnet ein etwas surrealistisches Bild davon, was im Untergrund von London vor sich geht. Das Räuberische, das unter der Stadt lauert. In London, muss man wissen, sind Wasserläufe, ja ganze Flüsse in den Untergrund verlegt. Darüber Straßenpflaster. Um das Leben einfacher zu machen, hat man sie versteckt. Und auch andere Dinge werden versteckt, unter den Teppich gekehrt. Diese verschiedenen Etagen verborgener Geheimnisse erforscht der Song. Durchaus mit Humor, möchte ich betonen – es ist eigentlich nicht ganz ernst gemeint gewesen. Das Stück ist ein wahres Mosaik - wir hatten, glaube ich, über zweihundert Tonspuren. Mehr, als man für ein Symphonieorchester braucht! Unglaublich viele Details. Hat gedauert, bis wir das fertig gebastelt hatten. Aber es ist nichts als ein überaus kunstvoll ausgearbeiteter Scherz.

"The Fundamentals of Brainwashing" ist dagegen eher eine Variante des altmodischen Protestsongs. Es geht darum, wie wenig sich in der Welt geändert hat. Die erste Zeile lautet: "History is a vinyl record stuck in a groove." Zur Problemlösung zwischen Völkern fällt niemand etwas anderes ein als – Krieg. Ab, zurück in die Steinzeithöhle! Jedesmal wieder. Auf Aktion folgt Reaktion. Erst wenn die Schlächterei in vollem Gange ist, merken alle, dass es zu spät ist. Aber so ist die Welt der Politik. Man muss sehr vorsichtig sein, wen man wählt.

Steve Hackett

Carina: Du gehst ja auch mit einem rein akustischen Trio auf die Bühne - werden das songorientierte Abende, oder geht es mehr in die klassische Richtung?

Steve: Was wir spielen, machen wir nur unter uns, damit beginnt alles. Meist habe ich eine Liste von Stücken im Kopf. Es kommen ein paar dazu, andere fallen raus. So habe ich's die ganzen letzten Jahren gehalten und es hat sich immer als der richtige Weg erwiesen. Ich liebe den reinen Klang einer akustischen Gitarre und den einer unverstärkten Querflöte. Aber wir müssen es so einrichten, dass die Leute im Saal alles hören können. Es muss dafür nicht wirklich laut sein. Die Popmusik zieht ihre Kraft aus der Lautstärke. Uns dagegen reicht eine Ausgewogenheit im Klang und eine geeignete Raumakustik. Dann entwickelt sich die Magie von selbst. Manchmal wünsche ich mir, selbst in der ersten Reihe sitzen zu können und nicht immer der zu sein, der spielen muss. Es einfach hören zu können, wie alle anderen. Es genießen.

Aber wenn man selber spielt, ist das immer etwas anderes. Es ist ein Allgemeinplatz, dass man, wenn man auf die Bühne geht, dies mit dem Gefühl tun sollte, seinen Spaß zu haben. Nicht etwa daran denken, was alles schief gehen könnte. Ein gutes Konzert ist eines, wo du eins wirst mit der Musik, weil du Spaß daran hast, zu spielen. Es sind nicht die Fehler, die du machst, auf die es ankommt. Es ist die Freude an dem, was gelingt.

Carina Prange

CD: Steve Hackett - "Tribute" (Camino Classics/Edel 0187382ERE)

Steve Hackett im Internet: www.stevehackett.com

Enja Records im Internet: www.caminoclassics.com

Fotos: Pressefotos

© jazzdimensions 2008
erschienen: 22.4.2008
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